Björn Kleinhenz kam im Sommer 1981 in Stuttgart zur Welt. Nach einigen Jahren zog seine Familie ins südschwedische Smaland, wo er und sein Zwillingsbruder ihre ersten Schritte in Richtung Musiker machten. Nachdem er während seiner Schulzeit in mehreren Bands spielte, begann er in Irland – wo es ihn im Herbst 2000 für einige Monate hin verschlug – mit dem Schreiben erster eigener Songs.

Bis heute veröffentlichte er je zwei Alben und 7″, ein halbes Dutzend Tapes und CD-Rs sowie einige Samplerbeiträge. Vor drei Jahren gründete er mit Freunden in Göteborg ein kleines Label, Johnny Brattom Records, auf dem ein Teil seines musikalischen Outputs erschien. Darüber hinaus spielte er von Zeit zu Zeit in unzähligen Bands: José Gonzales, Laakso, Boy Omega, Music 77, Ane Brun, Love is All und Noccokick. Er selbst versucht so oft wie nur möglich auf der Bühne zu stehen, ganz gleich ob als Solo-Künstler oder mit seiner sechsköpfigen Band. Rechtzeitig zu seiner letzten Deutschland-Tour im Frühling 2005 veröffentlichte das in Magdeburg ansässige Label Mi Amante eine Split CDep mit dem Berliner Singer-/Songwriter Duo Rob & The Pinhole Stars.

Man könnte diesen Björn Kleinhenz, diesen liedermachenden, vorbildlich gekleideten Schweden ohne weiteres als den nächsten Kristofer Aström, als den nächsten Christian Kjellvander, als den nächsten Rasmus Kellermann willkommen heißen. Es wäre nahe liegend – aber auch zu einfach. Für die einfachen Kausalitäten ist sein Entwurf von Selbstvergessenheit oft zu nah an weiter entfernten Helden in adagio, zu nah an The Jayhawks, an Canyon oder Early Day Miners. Besonders nah freilich immer an den ganz eigenen Melancholien. Seine Musik ist wie ein langer tiefer Seufzer, so als ob er all seine Emotionen und Gefühle ausgräbt und sie direkt vor uns ausbreitet.

Björn Kleinhenz Album “Trans Pony” ist seit dem 2. Dezember 2007 via Mi Amante Records auch in Deutschland erhältlich.

Das dritte Studioalbum „Quietly Happy And Deep Inside“ erscheint 2008. Anlässlich der Veröffentlichung der Platte zündet der gebürtige Stuttgarter einen Album-Cover-Countdown. Dafür trommelt er ein paar schwedische Musiker-Freunde und -Kollegen zusammen, die eines seiner neuen Stücke auf ihre Art interpretieren sollen.

Im Sommer 2010 veröffentlicht Kleinhenz die EP mit dem Titel „Dackes Drabanter“.

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