CSS steht für „Cansei de ser sexy“ und das ist portugiesisch und steht für “kein bock mehr auf sexy sein“. Das ist doch mal was! Mit so Songtiteln wie „Meeting Paris Hilton“ wird der Bandname dann auch gleich zum Programm, obwohl man schon zugeben muss, dass den CSS-Mitgliedern, 4 Mädchen und ein Typ, ein gewisses Sexysein nicht abzustreiten ist, wenn sie so durch ihre verrückten Videos zappeln.
Seit 2003 spielen die 5 jetzt schon zusammen und das war Spielen ohne Vorkenntnisse, da außer Adriano keiner ein Instrument beherrschte. Aber nichtsdestrotrotz machten sie sich auf, die Clubs ihrer brasilianischen Heimat Sao Paolo zu bespielen. Und das mit beträchtlichem Erfolg. 2005 hielten CSS einen Plattenvertrag von dem brasilianischen Label Trama Virtual in den Händen, um kurz darauf einen Deal mit dem amerikanischen Label SubPop abzuschließen und so weit über die Grenzen Brasiliens bekannt zu werden.
Hierzulande erschien ihr Debutalbum mit dem uns jetzt schon bekannten Titel „Cansei de ser sexy“ im Juli 2006 und beeindruckte auch den ein oder anderen Künstler, so dass sie bspw. Ladytron auf deren Tour durch die Welt begleiteten.

Juliane Streich