Heinz Strunk alias Jürgen Dose, Strunker, Heinzer, Bernd Schwanenmeister, Frau Marmelbeene oder Eckhardt Gundel wurde am 17.05.1962 in Hamburg geboren und ist bis heuet ein Hamburger Jung geblieben. Nach seinem Abitur war er als Musiker und Komponist tätig und schrieb Songs u.a. für Howard Carpendale, Die Ärzte, Fettes Brot und Blumfeld. Seit 1992 startete er seine humoristische Laufband, zunächst einmal mit der Gagplatte “Spaß mit Heinz”, die im Eigenvertrieb herausgegeben wurde und der im Zweijahres-Rhythmus andere folgen sollten. 1998 bekam er eine Rubrik in der “Sat1 Wochenshow”.

Seine eigene Personalityshow bekam er zur Jahrtausendwende beim Berliner Jugendradio “Radio Fritz”, diese lief allerdings nach einem Jahr aus. Dafür wechselte Heinz ab 2003 wieder ins Fernsehen: hier gabs auf VIVA eine tägliche live Call-in-Show “Fleischmann TV”. Er übernahem Gastrollen in “Großstadtrevier” “Der Dicke” und “Aus gutem Hause”. Ins selbe Jahr fällt die Gründung von “Studio Braun. Zusammen mit Rocko Schamoni und Jacques Palminger macht er nun die deutschen Bretter unsicher.
Im November 2004 gibt Strunk sein literarisches Debüt: “Fleisch ist meine Gemüse” heisst das Werk, wurde ein Bestseller, auf die Bühne gebracht und auch für s Kino inszeniert. Von 2005 bis 2007 ist er Teil verschiedenster Bühnenshows: Lesereisen mit seinem Erfolgsroman, Soloshow “Trittschall im Kriechkeller” und er liest auch gemeinsam mit Charlotte Roche aus “Penisverletzungen durch Masturbation mit Staubsaugern”. Er übernimmt das erste mal Regie, und zwar am deutschen Schauspielhaus in Hamburg und inszeniert hier: “Phoenix – wem gehört das Licht”. Er spricht das Hörbuch “Fleisch ist mein Gemüse” ein, “Mit Hass gekocht” und “Der Schorfopa”. 2007 steht er gemeinsam mit den österreichischen Humoristen Christoph Grissemann und Dirk Stermann im Kinofilm “Immer nie am Meer”.

In 2008 bringt man Rocko Schamonis “Dorfpunks” auf die Hamburger Schauspielhaus-Bühne – Strunks zweite Regie-Arbeit, die von Erfolg gekrönt ist. Im Oktober 2008 erscheint auch Strunks zweites literarisches Werk, nämlich das Buch “Die Zunge Europas”.

Laura Anderson