Jeanne is standing at the door way. Sie gehört zu der neuen Kölner Generation, die sich im elektronischen Bereich bewegt. Pop? Elektro? Oder einfach „Andere“ in der myspace Sprache?

Jeannel, die mit bürgerlichem Namen Jeanne Kaiser heißt, kommt aus einer Musiker- Familie. Seit ihrem 6. Lebensjahr erhält sie klassischen Cellountericht und bringt sich im Laufe ihrer Jugend autodidaktisch das Klavierspielen bei. In ihrer frühen Pupertät fängt sie an, Songs zu schreiben und entdeckt in ihrer Heimatstadt Köln unweigerlich ihre Leidenschaft für synthetische Musik. Nicht verwunderlich, dass ihr das programmieren und komponieren von elektronisch-clubbigen Popsongs, über technoide Trancesequenzen bishin zu semiakustischen Balladen nicht schwer fällt.
2008 resultiere aus einer Kooperation mit der Kölner Combo Malk der Release ihrer gemeinsamen Single „Bubbles“ auf Motor Digital. Dieses Jahr folgt ihre Single „Razorblade“ inklusive „66pbh“ und einem Remix von Henson .

„Lässt man sich auf Jeannels Lieder ein, meint man, auf den Grund ihrer Seele blicken zu können“ beschrieb es das schweizer Kinki Mag. Fast düster erscheinen Ihre Lyrics, aber sie tanzt. Sie tanzt sich die Trauer weg und beschwört durch ihre Körperbewegung die Seele der Tanzfläche- oder einfach „Electronic Romänce und Melancholie, die man ausschwitzen will“, wie es der Online- Blog Stylecrave auf den Punkt brachte.
Zeitgleich subtil und unverschämt direkt, unprätentiös, morbide und romantisch findet man sie zwischen ihren Texten, ihren Beats, Klavier- oder Cellospiel wieder.

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