Düsseldorf: Das heißt popkulturell gesehen erst mal nicht so viel. Neben dem kreativen super Hub Berlin, gibt es im deutschsprachigen Raum relevante und große Szenen in Hamburg, Stuttgart und Wien. Doch von Düsseldorf ist eher seltener die Rede.

Dabei ist Düsseldorf die wohl am meisten unterschätzteste Stadt Deutschlands, zumindest in Anbetracht des gewaltigen musikalischen Backgrounds dieser Metropole, ist Düsseldorf. Aus der Stadt am Rhein stammt nämlich fast die komplette deutsche NDW Szene der 80er. Von D.A.F, über Kraftwerk, Propaganda, Fehlfarben, NEU!, bis hin zu Rheingold, Die Toten Hosen und La Düsseldorf, ist die Liste fast so lang wie unsere Buzzwords. Diese Künstler legten den Grundstein für elektronischen Punk – Neu! prägten beispielsweise den „neuen“ Sound, der noch Sonic Youth und Depeche Mode beeinflusste, während La Düsseldorf für David Bowie „the soundtrack of the eighties“ verkörperte.

Düsseldorf, das steht quasi sinnbildlich für die Neue Deutsche Welle und den elektronischen Sound der 80er.

Jetzt wurde auf andere Art erneut Geschichte geschrieben, denn am 14. und 15. Oktober fand in Düsseldorf zum zweiten mal die ELECTRI_CITY statt. Hier trafen sich Experten und renommierte Gäste des Genres im CCD Congress Center Düsseldorf. Die Conference kombiniert Vorträge und Diskussionsrunden mit Konzerten und DJ-Gigs sowie erstmals auch Filmvorführungen.

Geladene Gäste waren unter anderem: Mark Reeder (B: Movie), John Foxx (Ultravox), Chris Liebing und  Jean Michel Jarre.

Unterstützt wurde die gesamte Conference vom Warsteiner #musikdurstig Projekt. #musikdurstig hat sich dieses Jahr sehr stark für die Förderung von Nachwuchskünstlern eingesetzt und sie auf innovative Art und Weise mit etablierten Künstlern verbunden. Dabei war das Projekt unter anderem auf dem Melt! Festival, dem Lollapalooza inklusive Floß (hier hatten wir sogar ein Interview mit FARGO und Graham Candy) und dem Reeperbahn Festival vertreten.