Die vier Musiker von Lit kennen sich schon seit ihrer Highschool-Zeit in Anaheim, Kalifornien. Zunächst gründen Kevin Baldes (Bass), Allen Shellenberger (Drums) und die Brüder A. Jay (Vocals) und Jeremy Popoff (Guitar) 1990 die Metalband Razzle, mit der sie sich in LA sogar einen Namen erarbeiten können. Doch erst als Lit und mit einer Mischung aus Punk und Popmusik kommt der große Erfolg. 1996 erscheint ihre erste EP, im Folgejahr das erste richtige Album. Den Durchbruch schaffen Lit mit „A Place In The Sun“ bei RCA Records, das die Hits „My Own Worst Enemy“ und „Zip-Lock“ enthält. In der folgenden Zeit tourt die Band mit Garbage, No Doubt und The Offspring.

An diesen Erfolg können Lit bislang jedoch nicht wieder anknüpfen. Die beiden folgenden Alben, Atomic (2001) und Lit (2004), erreichen die Charts nicht und so wird es ruhig um die Band. 2008 wird bei Drummer Allen Shellenberger ein bösartiger Hirntumor diagnostiziert. Er unterzieht sich einer Chemotherapie und Strahlenbehandlung. Die Band veranstaltet währenddessen Benefiz-Konzerte, um ihm mit den Kosten zu helfen. Auch viele Künstler engagieren sich für ihn, u.a. die Red Hot Chili Peppers. Im August 2009 verliert er jedoch den Kampf gegen den Krebs. Allen Shellenberger verstirbt im Alter von 39 Jahren, er hinterlässt eine Tochter.