„Auf meinem ersten Album hatte ich den starken Wunsch, meine innersten Gedanken und Gefühle zu zeigen. Beim zweiten Album war es eher so:‚Wow, die Leute wollen mich wirklich. Was mache ich jetzt, um sie davon zu überzeugen, dass ich ihre Aufmerksamkeit auch wirklich verdient habe?’ Es kam schließlich ein Album dabei heraus, auf dem ich einerseits experimentierte, mit dem ich andererseits aber auch auf Nummer Sicher ging.
Diesmal hatte ich mir vorgenommen, einfach alles raus zu lassen und genau das zu tun, was ich wollte.
Einige Leute werden jetzt bestimmt sagen: ‚Sie war doch so jung und süß, was ist nur passiert?’. Aber hey – es muss mir doch erlaubt sein, mich als Künstler weiter zu entwickeln und eine Frau zu werden. Bisher war ich möglicherweise nicht alt genug für die erwachsenen Plattenkäufer, und vielleicht klang meine Musik für die jüngeren Kids zu reif. Ich hoffe jetzt, dass mein Publikum mit mir gewachsen ist und ‚Apparently Unaffected’ Menschen jeden Alters anspricht.“
 

                                   – (Maria Mena, 2006) –

Maria Mena hat mit ihren zwanzig Jahren bereits mehr erlebt als die meisten Künstler doppelten Alters. Ihr Album „Mellow“, das 2004 erschienen war, erreichte nicht nur Goldstatus in ihrer Heimat, sondern wurde auch – unter dem Titel „White Turns Blue“ und mit einigen Tracks ihres 2002er-Debütalbums „Another Phase“ erweitert – international veröffentlicht.
Vor allem in den USA machte die 18-jährige mit ihrer Platte Eindruck: So erklärte u.a. HipHop-Superproduzent Kanye West Marias Single „You Are The Only One“, mit der ihr erstmals der Sprung in die US Billboard Charts gelungen war, kurzerhand zu seinem „Sommerhit des Jahres 2004“. Ihre Promotionreise durch die Vereinigten Staaten gipfelte in einem Auftritt in David Lettermans „The Late Show“.

Und auch in ihrer Heimatregion sorgte die junge Sängerin für Furore: Die kecke Popnummer „You Are The Only One“ rangierte den ganzen Sommer hindurch an der Spitze der dänischen Radiocharts und Maria wurde von MTV Europe mit dem „Up North Award“ als bester norwegischer Act ausgezeichnet.
Doch trotz dieser Erfolge nennt Maria als eigentliches Highlight der letzten Jahre jenen Moment, als sie wieder nach Hause zurückkehren und alle Eindrücke der vergangenen Monate verarbeiten konnte. Kurze Zeit später begann sie die Arbeit am dritten Kapitel ihrer bislang so bemerkenswerten musikalischen Reise, die die Überschrift „Apparently Unaffected“ trägt.

Maria Mena ist eine Künstlerin, die von jeher Aufrichtigkeit in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellt – sowohl musikalisch als auch textlich. So thematisierte die Debütsingle „My Lullaby“, mit der die damals 15-jährige Sängerin in Norwegen erstmals auf sich aufmerksam machte, die schmerzhaften Erfahrungen der elterlichen Scheidung. Mit „Apparently Unaffected“ führt sie diese Tradition nun fort. Und so erhält der aufmerksame Hörer durch die vierzehn neuen Stücke weitere Teile zum Gesamtpuzzle Maria Mena. Die Songs sind ehrlich und persönlich, ohne allerdings allzu privat zu werden.
Einer der Schlüssel zu Marias Erfolg als Songwriterin ist ihr Talent, ihre persönlichen Kämpfe und Triumphe in einer allgemeingültigen und – verständlichen Art und Weise kommunizieren zu können, die allen Hörern ermöglicht, sich in den Songs wieder zu erkennen. Gleichzeitig legt sie mit ihren Texten eine sprachliche Reife an den Tag, die in der zeitgenössischen Popmusik rar gesät ist.
Aller guten Dinge sind drei, und deshalb arbeitete Maria bei „Apparently Unaffected” einmal mehr mit Produzent/Songwriter Arvid Solvang zusammen. Solvang steht Maria seit Anfang an in allen kreativen Fragen zur Seite und ist mindestens genau so engagiert wie sie, jedes mal einen weiteren musikalischen Schritt voran zu kommen, wenn die beiden ein Studio betreten, um neue Songs aufzunehmen.
Maria Mena war noch ein Kind, als ihre erste Single erschien. Glaubt man Solvang, so hat sie in den vergangenen vier Jahren einen Reifeprozess durchgemacht, für den andere gefühlte vierzig Jahre benötigen. Die eleganten, organischen und oft akustischen Klänge des Albums „Apparently Unaffected” sind Ausdruck dieser fortgeschrittenen Reife.

Die neuen Songs zeigen bereits Wirkung: In Holland stieß die die bildhübsche Norwegerin mit der ersten Albumauskopplung „Just Hold Me“ in den Kreis der Top-Ten-Künstler vor, die Tickets zu ihren Shows gehören jetzt auch in den Niederlanden zu den begehrtesten der gesamten Konzertsaison. Und das völlig zu recht: Marias Live-Qualitäten sind berühmt – die charismatische Skandinavierin versteht es nicht nur, ihre Songs mit magisch anmutender Spielfreude vorzutragen, sie findet während ihrer Auftritte auch immer wieder die Zeit, im charmanten Zwiegespräch auf ihre Fans einzugehen, die ihr von der ersten bis letzten Sekunde an den Lippen hängen.
Dass all dies nicht möglich wäre ohne ein eingeschworenes Team an administrativen und kreativen Kräften, die ihr den Rücken freihalten, ist Maria dabei zu jeder Sekunde voll bewusst: „Ich habe solches Glück, Menschen um mich herum zu haben, die ihre Zeit und Energie opfern, um mich zu beschützen und mir dabei stets die Zeit ließen, meinen Weg zu gehen“, sagt Maria. „Denn ich weiß, ich kann sehr anstrengend sein“, gibt sie zu.

Doch wir alle übrigen haben mindestens genau so großes Glück, ein außergewöhnliches Talent wie sie wachsen und reifen zu sehen. „Apparently Unaffected“ zeigt Maria Mena in ihrer ganzen musikalischen Pracht und Blüte.

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