Wie kann man sich die grauen, nass-kalten Winter-Wochenenden erträglicher machen? Genau, man scheißt auf die 10er Karte fürs Solarium oder den Kurzurlaub auf Fuerteventura und investiert die Kohle lieber in ein Konzert von fünf australischen Sunnyboys namens Parkway Drive, die seit ihrem unvergesslichen Debüt-Album “Killing with a Smile” für schnörkellose Metalcore-Finessen und saftige Breakdown-Ladungen stehen und dich bis zu deinem Lebensende mit wuchtigen Ohrwürmern versorgen werden.

Seit mittlerweile 2003 sorgen Parkway Drive für ordentlich Krawall und haben sich jahrelang den Arsch Wund gespielt, um endlich auf den ganz großen Headliner-Bühnen vor ihrer treuen Gefolgschaft stehen zu können. Momentan sind sie wieder unterwegs, um das mittlerweile fünfte Studioalbum “Ire” zum Besten zu geben und dabei riesige Konzerthallen zum Beben zu bringen. Was sich auf dieser Platte verändert hat? Naja, es gibt ein paar gesangliche Ausflüge gespickt mit mystisch angehauchten Sounds und Nu-Metal-Einflüssen zu hören, die sich schon sehr stark von den letzten Alben abheben, aber nichts vor dem man umbedingt Angst haben müsste, da man noch immer genug Hits um die Ohren gepfeffert bekommt zu denen man ordentlich Dampf ablassen kann. Wir waren für euch mit der Kamera bei ihrer Show in der Berliner Columbiahalle:

Text: Moritz Götz

Fotos: Marvin Jockschat