Als jüngstes Kind von drei Geschwistern verbrachte Ryan Lott einen Großteil seiner Kindheit damit, von einem Ort zum anderen umzuziehen. 1979 in Colorado geboren, lebte Lott unter anderem in Kalifornien und Connecticut, eher er in Atlanta die High School besuchte.

Im Alter von sechs Jahren begann er mit klassischem Klavierunterricht. In Georgia lernte er unter anderem auch mit der Gitarre umzugehen und machte erste Erfahrungen am Schlagzeug und spielte Pop- und Jazz-Piano-Stücke. Während seines Studiums für Kompositionen und Klavier an der Universität von Indiana erforschte Lott unter anderem Gebiete wie Dance-Choreographien. 2007 zog er für den Job als Komponist einer Werbeagentur nach New York, wo er unter anderem mit der Gina Gibney Dance Company kollaborierte. Während dieser Zeit entschied sich Lott sein Solo-Werk voranzutreiben, benutze kleine Samples und seine eigene Stimme, um eine ätherische Stimmung zu erzeugen.

Dabei gab er sich den Künstlernamen Son Lux und ließ HipHop-Rhythmen auf experimentellen Rock und Electronica-Arrangements treffen. Durch den Gewinn eines Songwriter-Wettbewerbs bekam er die Möglichkeit beim Frestival Of Faith & Music in Grand Rapids (MI) vor Künstler wie Sufjan Stevens und Emmylou Harris aufzutreten. Später spielte er als Support-Act von Beirut und Castanets.

Nach einem Vertrag mit Anticon veröffentlichte Lott im März 2008 sein Debütalbum “At War With Walls And Mazes”. Für sein zweites Album, “We Are Rising”, nahm er die RPM-Challenge an und produzierte, konzeptionierte und mischte sein Album in 28 Tagen, im Februar, dem kürzesten Monat des Jahres. Brauchte er für seinen Erstling noch vier Jahre, so gelang Son Lux innerhalb eines Monats ein eklektisches, kleines Meisterwerk.