Immer das Gleiche: Wal de Mar ist mit einer neuen Singleauskopplung zurück – und beschäftig sich nach Britney Spears nun mit weiteren wichtigen Dingen im Leben. Der Wiener sucht in der ewig generischen Wüste der immer gleichen Netflix and Chills in einem Wust an Screens nach ein bisschen Liebe – oder, nun ja, zumindest ziemlich direkt nach Sex.

Optisch hat er dabei erneut den Zeitgeist auf den Punkt getroffen: In einer Endlosschleife der digitalen Oberflächen wirkt Wal de Mar verloren – die simplen Lyrics versacken in die Tiefen der digitalen Grenzenlosigkeit – plötzlich fühle ich mich selbst Einsam, erwische mich, wie ich selbst auf ebenso eine Oberfläche starre.
Das Netz verschluckt ich. Ich bin verloren im Hypertext. Es ist immer das Gleiche. Aber keine Sorge, Wal de Mar holt mich da wieder raus.