A Poor Man’s Memory sind einfach, einfach da und machen wenig Hehl darum. Man fühlt Statik und Raum, in dessen Zentrum immer wieder die teils mit vertrackter Spielerei durchsetzten, teils ewig anmutenden Gitarrenschleifen stehen. Ihre Dynamik und Tiefe entwickelt die Band wenig über bunt gemischte Instrumentierungen – hier reichen Bass, Schlagzeug und Gitarre und deren jeweilige Liebe zum Detail, um den Hörer an die Hand zu nehmen und in eine vielschichtig inspirierte Landschaft aus massiven Klangwänden und einfacher Melodie zu führen. In einem Satz: A Poor Man’s Memory sind ein Instrumental-Trio aus Dresden – eine Band, die bewegt und bezaubert, auflädt und wieder erlischt.