‘Brave New Woman’ heißt das vierte Album von Leslie Clio, das am 4. Februar 2022 erscheint. Leslie suchte dafür nach einem Label, bei dem sie ihre Musik genau so machen kann, wie sie es für richtig hält. Nach viel Frust gründete sie einfach ihr eigenes. Sich von niemanden reinreden zu lassen ist eine wichtige Message der neuen Platte. Und Abcdef*ck Off eine Auskopplung, die das mit einem erhobenen Mittelfinger demonstriert.

let me explain how i feel about it – Die Inspiration

Die Inspiration für den Song war in der Tat der Titelname selbst. Ich haben den Titel “Abcdef*ck Off“ irgendwo mal aufgeschnappt, bei Pinterest oder so und habe ihn mir aufgeschrieben. Und damit bin ich dann in eine Songwriting Session gegangen. Rausgekommen ist dann der Song, wie wir ihn jetzt kennen.

abcdef*ck off / i’m so glad it’s over – Das Thema

Es geht um Dampf ablassen, nicht wieder alles runter zu schlucken, sondern sich mit klaren Worten Erleichterung zu verschaffen. 

Es ist ein erhobener Mittelfinger und ein Tritt in den Hintern einer Person oder auch einer Situation, die man lange genug ertragen hat und die man satt hat. Ich denke wir kennen das alle, es gibt einfach so krasse Energievampire und Menschen, denen man absolut nichts mehr wünscht, außer, dass ihr Karma sich bald an ihnen rächt. Diesem Gefühl wollte ich Gehör verleihen.

moving on without you now / happy on my ownt – Der Songwritingprozess

Manchmal habe ich eine Hook, einen Chorus um den ich baue, manchmal nur einen Titel oder eine Line. Wie bei der aktuellen Single „Abcdef*ck off“. Musik baue ich eigentlich immer später drum herum.

 

 

i must be going / can’t waste no more time – Der Studioprozess

Ich hatte den Titel und uns kam in der Session dann schnell die Idee, einen Polka-artigen Song draus zu machen.

Wir hatten das Gefühl, dass bei dem doch sehr deutlichen Chorustext eigentlich ein simples Gitarren-Riff ausreicht, um die Message und den Gesang so präzise im Vordergrund zu lassen. Meine direkte Produktionsreferenz war “Vaya Con Dios -Neh Nah Nah Nah”, mein absoluter Lieblingssong als ich Kind war und zu dem ich schnippsen gelernt hab (fun fact).

i’m so much better than that – Das Video

Wir hatten für diesen Song kein Musikvideo geplant, weil ich aber trotzdem etwas Visuelles haben wollte, bin ich relativ schnell auf die Idee eines Greenscreen Teasers gekommen, bei dem wir einfach eine Art Lyricvideo des Chorusses im Hintergrund laufen lassen. Unser Grafiker hat das dann mit mir zusammengebaut. Eine sehr einfach Idee, die aber – obwohl sie so simple ist – total Spaß macht, anzusehen.

i can’t be tamed / i can only be honest – Der Lieblingspart

Alles außer Mischen und Mastern :) Beim Schreiben schreibt sich ein Song oft selbst, man hat keinen Druck, man lässt die Kreativität einfach walten. Auch die Produktion ist für mich schon sehr oft schnell zu hören. Das macht dann total Spaß, denn an diesem Punkt in der Produktion gilt: alles kann, nichts muss und man probiert einfach aus.

Man findet immer einen Produktionspunkt, an dem man denkt, jetzt ist es fertig, ich zumindest.

Beim Mischen und Mastern scheiden sich immer die Geschmäcker und ich ändere hier meine Meinung auch oft noch, weil es etwas so Finales hat. Wie ein Kind, das man groß gezogen hat und man ist sehr happy, was aus diesem Kind geworden ist und jetzt muss man sich aber für immer für ein einziges Outfit entscheiden :) Ich liebe alles andere also einfach noch ein bisschen mehr. Allem voran natürlich das Songwriting als solches, es ist immer wieder ein Geschenk, wenn das Universum einem eine Idee schickt, die man dann fertig machen darf.

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