Alice In Chains zählen zu den bekanntesten Vertretern des amerikanischen Grunge. Sie gründen sich 1987 in Seattle. Im Gegensatz zu anderen Bands ihres Genres sind Alice In Chains stärker durch den Heavy Metal beeinflusst, was sie vom Sound her deutlich abgrenzt. Ihre erste EP “Jar Of Flies” veröffentlicht das Quartett im Juni 1990, der Durchbruch gelingt ihnen mit dem Song “Man In The Box”, der sich auf ihrem Debütalbum “Facelift” finden lässt.
Alice In Chains spielen ihr letztes Konzert in Originalbesetzung am 3. Juli 1996 in Kansas City. Die Band löst sich nach diesem Gig nicht offiziell auf, veröffentlicht im selben Jahr noch die MTV Unplugged-Session sowie später ein umfassendes Boxset, spielt jedoch keine Konzerte mehr. Sänger Layne Staley, der seit Jahren an massive Drogenproblemen leidet, stirbt am 5. April 2002 – auf den Tag genau acht Jahre nach dem Tod von Nirvana-Frontmann Kurt Cobain.
Nach der Reunion für ein Benefizkonzert und wechselnden Sängern ab dem Jahr 2005 beginnt die Band Ende 2008 mit den Arbeiten an einem neuen Album. Mit dabei als neuer Leadsänger ist William Du Vall, der nun offizielles Bandmitglied ist. Im September 2009 erscheint das vierte Studioalbum der Band. Für ihre Reunion-Platte werden sie umfassend gefeiert.

Aktuelle Besetzung:
William DuVall (Gesang, Gitarre)
Jerry Cantrell (Gitarre, Gesang)
Mike Inez (Bass)
Sean Kinney (Schlagzeug)

Mehr dazu findet ihr »hier.