Der Amerikaner Andrew Bird aus Ilinois ist Musiker, Songwriter und Multi-Instrumentalist zugleich. Er beherrscht sowohl die Violine, als auch Glockenspiel und Gitarre.
In jungen Jahren wurde er ihm mit der Suzuki Methode das Geigespielen gelehrt, später erhielt er den Bachelor im Violinenspiel an der Northwestern University Ilinois. Bereits 1996 veröffentlichte er sein Debütalbum „Music of Hair“, welches vor allem durch sein Violinspiel bestimmt wird. Dabei zollt er Tribut an die amerikanische und europäische Folk-Tradition, gemischt mit Jazz und Blues. Im darauf folgendem Jahr erschien mit „Thrills“ sein zweites Album, welches er mit seiner Band Andrew Bird’s Bowl of Fire aufnahm. Auch der zweite Longplayer wurde wieder beeinflusst durch Folk, Jazz und Swing, ebenso sein drittes Werk, „Oh! The Grandeur“ von 1998.
Die nächsten drei Jahre war es eher still im Bird, bis er sich mit “The Swimming Hour” und neuem Style zurückmeldete. Die Songs waren nun deutlich rockiger als zuvor. In der Folgezeit veröffentlichte er erneut zwei Soloalben, auf denen er sich weiter in Richtung Elektro-Indie und Folk bewegte. In den Songs tauchte mehr und mehr Gitarrenspiel auf, ebenso wie auch Glockenspiele.
Seine Liveperformances wurden festgehalten auf mehreren Compilations, die den Namen „Fingerlings“, „Fingerlings 2“ und „Fingerlings 3“ tragen. Jede dieser EPs wurde vor neuen Studioaufnahmen veröffentlicht.
Bird wurde dann im September 2006 von Fat Possum Records unter Vertrag genommen, wo er im März 2007 „Armchair Apocrypha“ herausbrachte.

Tim Kollande