Alles begann 1980in Los Angeles. Greg Graffin (voc), Brett Gurewitz (git), Jay Bentley (bass) und Jay Ziskrout (dr) finden sich zusammen um Bad Religion zu gründen. Die Gruppe wird zu einer der Punkbands überhaupt. Ein Jahr später kommt die erste EP „Bad Religion“ bei dem Label Epitaph heraus, welches von Brett Gurewitz selbst ins Leben gerufen wurde. 1982 wird das erste Album „How Could Hell Be Any Worse?“ veröffentlicht. Für die gesamte Produktion standen nur 1000 Dollar zur Verfügung.

Nach dem folgenden Album „Into The Unknown“ löste sich die Band kurzzeitig auf, um sich 1984 wieder zusammen zufinden. Die Besetzung hatte sich ein wenig verändert, aber der Kern der Gründungstage war wieder mit von der Partie. Wieder vereint kommt 1988 dann das Album „Suffer“ das in der amerikanischen Punkszene einen wichtigen Platz einnimmt.

In den folgenden Jahren veröffentlicht die Band beinahe jährlich ein Album und verändert sich stilistisch in eine etwas mainstream-tauglichere Richtung. 1994 kommt dann schließlich auch ein Plattenvertrag bei dem Majorlabel Sony zustande. Innerhalb der Punkszene sorgte diese Entwicklung für zahlreiche kritische Stimmen. Im selben Jahr veröffentlichen Bad Religion die Platte „Stranger Than Fiction“, nach der einige Mitglieder, unter ihnen auch Gurewitz, die Band verlassen. Als neues Mitglied kommt Gitarrist Brian Baker dazu.

Einige Jahre und einige unter Fans weniger beliebte Platten später, kommt Gurewitz zurück. Die Band wechselt wieder zu Epitaph und veröffentlicht dort 2002 das Album „Process Of Belief“. Die zwei Jahre später erscheinende Platte „The Empire Strikes First“ beschäftigt sich vor allem mit dem Thema der US-amerikanischen Politik und kritisiert diese scharf.

Maria Hoffmann