Black Mountain werden immer wieder verglichen mit Legenden wie Jimi Hendrix und Velvet Underground, um nur teilweise eine musikalische Orientierung zu geben. Fakt ist, dass man sich an „alte Helden“ der Rock- und Hippie-Periode unserer Geschichte erinnert fühlt, sobald Black Mountain spielen.

Die Band-Mitglieder nennen sich Stephen McBean, Amber Webber, Matt Camirand, Jeremy Schmidt und Joshua Wells.
Ihr Stil ist nicht neu, aber bewährt. Mit musikalischen Freiheiten wie sie sich Janis Joplin einst nahm. Euphorisierend für Fans des 70/80er Kalibers und für alle Rock-Minimalisten, die niedrigere Geschwindigkeiten in der Musik bevorzugen.

Ignorieren wir die nicht gerade vor überdimensionalen Showeffekten strotzenden Auftritte einmal und konzentrieren uns auf die schweißnasse Euphorie, die in einem abgedunkelten Club bei konfusen, erst sanften Wirrwarr-Klängen entsteht, welche irgendwann wieder, genau im richtigen Augenblick nämlich, zu einer positiv erschreckenden harten Linie + Gitarrensolo zurückkehren.

Aus dem CD-Player können Black Mountain seit ihrem Gründungsjahr 2004 erklingen. Neben ihrem gleichnamigen Debüt, bringen sie im selben Jahr noch die EP “Druganaut” heraus
Live erarbeiten sie sich einen guten Ruf und sind 2005 Opener für Coldplay.
Das zweite Album “In The Future” erscheint am 21.Januar 2008.

Anton Windirsch