Mitte 2009 startet der Deutschrapper und Japaner namens Blumio mit seinem “Yellow Album” durch. Neben der Anspielung auf seine Herkunft soll es
in der Tradition des White Albums von den Beatles und dem Black Album von Jay Z stehen, welche für den sowohl flapsig als auch kritischen Düsseldorfer als absolute Klassiker gelten.

Dem Debüt gehen bereits mehrere Singles in den Vormonaten inklusive Videoclips voraus, allen voran der Track “Meine Lieblingsrapper”, in dem sich Blumio als talentierter Imitator zahlreicher deutscher Hip Hopper beweist und für Aufmerksamkeit in der Szene sorgt. Gesellschaftskritisch geht es hingegen in seinem Titel “Hey Mr. Nazi” zur Sache, der ein Appell an Toleranz und das “Sich-Ändern-Können” darstellt. Der selbstbetitelte Japsensoul Blumios zwischen Witz und erhobenem Zeigefinger bringt den Rapper zudem innerhalb kürzester Zeit auch auf wichtige Bühnen des Genres, wie dem Splash! Festival oder Rheinkultur.