Für das 2011er Album “Rome”, eine Hommage an die Italo-Western-Soundtracks der 60er- und 70er-Jahre, haben sich der amerikanische Tausendsassa Brian Burton alias Danger Mouse und der italienische Film-Komponist und –Arrangeur Danielle Luppi zusammengetan.

Aufgewachsen und geboren in der italienischen Hauptstadt, legte Luppi bereits im Jahr 2004 mit seinem Album “Italian Story” eine Ode an die Klassiker von Ennio Morricone, Gianni Marchetti und Piero Umiliani vor. Der in LA lebende Künstler genoß eine Ausbildung zum klassischen Pianisten. Mit zahlreichen Soundtracks konnte sich Luppi bereits einen Namen im Film Sujet machen. Unter anderem wirkte er bei Filmen wie “Inside Deep Throat”, “Hell Ride” und “The Woman Chaser” als Komponist mit. Zu größerer Berühmtheit gelang der Italiener durch seine musikalische Untermalung für die Serie “Sex And The City”.

Luppi beschäftigte sich während seiner Karriere jedoch nicht ausschließlich mit Film-Kompositionen, was seine Mitarbeit am 2006er Album “Once Again” von John Legend zeigt. Während der Veröffentlichung zu “Italian Story” lernte Luppi den amerikanischen Produzenten Brian Burton kennen. Beide teilten ihre Liebe für die Musik der Spaghetti-Western-Zeit und wurden nicht nur Partner, sondern Freunde. Bei Projekten von Burtons Alias Danger Mouse – unter anderem bei Gnarls Barkley, Broken Bells und Sparklehorse – arrangierte Luppi die Streicher- und Bläser-Arrangements.

Mehr als fünf Jahre arbeiteten Burton und Luppi an ihrem “Rome”-Projekt, für das sie neben Norah Jones und Jack White auch alte Veterane ins Studio versammelten, die bereits mit Ennio Morricone solch legendäre Soundtracks wie “Zwei Glorreiche Halunken” aufnahmen.