Dieter Meier wurde 1945 in Zürich geboren und begann seine berufliche Laufbahn als Performance-Künstler und experimenteller Filmemacher. Bereits seine frühen Werke wurden an Festivals und Kunstausstellungen gezeigt: Cannes – Quinzaine des Réalisateurs, Knokke le Zoute – Experimental Film Festival, Kassel – Documenta 5, Tokyo Film
Festival, Genova – Cinema Sperimentale Europeo, «The Swiss Avantgarde» – New York Cultural Center, «Werke 1974–1976» – Kunsthaus Zürich, u.a.

Zusammen mit Boris Blank gründete er 1979 YELLO, die als Pioniere der elektronischen Popmusik gelten und zu Soundtracks für zahlreiche Filme beigetragen haben, darunter «Ferris Bueller’s Day Off», «The Secret of my Success», «Nuns on the Run», «The Adventures of Ford Fairlane» und die Disney-Produktionen «The Santa Clause» und «Senseless».
Dieter Meier ist bekannt für die eigenständigen visuellen Welten seiner vielen Musikvideos und ist für deren Drehbücher und Regie verschiedentlich geehrt worden. So erhielt er den World Music Award für «The Race» und den Sky Channel Best Music Video of the Year Award für «Big in Japan». «Vicious Games» und «Desire» wurden an der MIDEM in
Cannes prämiert. Sein Video «Pinball Cha Cha» ist Bestandteil der Musikvideo-Sammlung des Museum of Modern Art in New York.

Dieter Meier lebt in Kalifornien, Argentinien und in der Schweiz. In Kalifornien ist er Partner in der Firma Euphonix, die digitale Hightech-Mischpulte, Recorder und Software für die Film- und TV-Postproduction herstellt. Seit 1997 betreibt er in Argentinien biologischen Landbau, Rinder- und Schafzucht sowie Weinbau („Ojo de Agua“).