1986 beginnt mit der Bandgründung der “Jeremy Days” offiziell die Musikkarriere Dirk Darmstaedters. Bereits hier bewegt sich die Musik des gebürtigen Hamburgers, der große Teile seiner Jugend in dem USA verbring,t zwischen Rock, Folk und Pop. 1988 erscheint die erste Platte “The Jeremy Days”. In den kommenden Jahren folgen weitere Veröffentlichungen und Tourneen, der absolute Chartserfolg bleibt jedoch aus (was aber eh nie das Maß der Dinge sein sollte).

1997 wagt Dirk den Schritt in die Selbstständigkeit. “Darmstaedter-Cassity” ist das erste Solo-Album, dass von Kritikern hoch gelobt wird. Musikalisch knüpft es an den “Jeremy Days” an, zeigt jedoch auch, dass Darmstaedter allein noch mehr Raum für seine melancholisch, sentimentalen Kompositionen findet. Neben anschließendem Touren verdient sich Darmstaedter etwas Geld mit diversen TV- und Theaterrollen.

2002 gründet er sein eigenes Label “Tapete Records” auf dem er auch gleich sein Debüt unter dem neuen Titel “Me And Cassity, Hope With A Pain Chaiser” wiederveröffentlicht. 2005 folgt nach reichlich Tourstress der lang erwartete Zweitling “Coming Up For Air”, die wieder zum Kritikerliebling avanciert.

Weitere zwei Jahre voller Live-Auftritte ziehen ins Land bis “Our Favorite City” auf dem eigenen Label herausgebracht wird, das mittlerweile auch viele andere Künstler (1000 Robota, Dial M For Murder oder Wolke) beherbergt. Wieder überzeugt er als Multiinstrumentalist und vielseitiger Komponist.

2009 liefert Dirk Darmstaedter, mittlerweile in den 40ern, sein drittes Soloalbum “Live Is No Movie” ab. Nach wie vor entpuppt er sich als melodischer Songwriter, der die Möglichkeiten guter Popmusik auszuschöpfen weiß. Gleichzeitig stellt das Album einem melancholischen Rückblick auf sein Leben dar.