BWL-Studenten haben ja nun nicht gerade den Ruf, die coolsten Leute zu sein. Aber es gibt sie da draußen, die gut aussehenden Gitarre spielenden Wirtschaftsstudenten. Einer davon ist Diego Garcia, Sänger der Band Elefant und vom New York Magazine zu einem der „25 sexiest New Yorkers“ gekürt.
Der Sohn argentinischer Einwanderer kaufte sich mit 14 seine erste Gitarre, um damit auch gleich mal eigene Kompositionen zu schreiben. Trotzdem beendete er brav Schule und Studium, um dann aber nach New York zu gehen und Musik zu machen.
Im Herbst 2001 trifft er den Gitarristen Mod und den Drummer Kevin McAdams, später stößt Bassist Jeff Barrell dazu und Elefant sind vollständig. Sie nehmen ein Demo auf und haben prompt ihren ersten Plattenvertrag in der Tasche, ohne bis zu diesem Zeitpunkt auch nur einmal live gespielt zu haben.
Im April 2003 erscheint ihr erstes Album namens „Sunlight Makes Me Paranoid“ auf dem Indielabel Kemano und der Elephant setzt sich in Bewegung, um z. B. mit Interpol auf Tour zu gehen.
2004 wechseln Elefant zu Hollywood Records, und obwohl Garcia meint, er schreibe ständig neue Songs, veröffentlichen Elefant ihr erstes Album einfach noch mal.
Danach werden aber wirklich neue Songs geschrieben, und zwar in Südamerika. Auf einer Reise von Argentinien nach Kolumbien und wieder zurück komponiert Garcia neue Stücke, die die Band zusammen einspielt und im April 2006 unter dem Titel „The Black Magic Show“ herausbringt.

Juliane Streich