Elvis Aron Presley kam am 8. Jan. 1935 in Tupelo, Mississippi, USA, als Zwillingsbruder von Jesse Garon zur Welt. Die Eltern waren das, was man als “white trash” bezeichnete: verarmte Gelegenheitsarbeiter. Im Sommer 1953 nahm Presley in Sam Phillips’ “Memphis-Recording”- Studio (später bekannt als SUN-Records) für vier Dollar eine Single auf (“My Happiness” und “That’s When Your Heartaches Begin”). “That’s Alright, Mama” wurde zum lokalen Erfolg. Die unzähligen Konzerte der Jahre 1954 und 1955 waren im prüden Amerika wegen der Bühnenshow sehr umstritten. Seine ekstatischen Bewegungen und speziell seine Wirkung auf das weibliche Publikum machten.

Elvis Presley war der personifizierte “American Dream”: Vom Lastwagenfahrer zum Superstar. 1954 bis 1958 Jahre waren seine kreativsten Jahre, zusammen mit dem Comeback 1968 und der anschließenden Rückkehr zur Bühne in den Jahren 1969 und 1970. Die Jahre 1958-1960 verbrachte Elvis beim Militär. 1960 bis 1968 wurde er hauptsächlich in anspruchslosen B-Movies mit ebenso nichts sagenden Soundtracks eingesetzt.

Ausgedehnte Tourneen, Plattenaufnahmen ohne Pause und sein ausschweifender Lebensstil verschlechterten zunehmend seine Gesundheit. Die Konzerte dauerten nur noch eine Stunde, die Krankenhausaufenthalte häuften sich. Am 1. August 1977 wurde das Buch “Elvis: What happened?” veröffentlicht. Darin kann man alles über Presleys Medikamenten-Missbrauch, seine unkontrollierten Wutausbrüche und seine Geldprobleme nachlesen. Am 16. August 1977, kurz vor dem Start einer weiteren Tournee, fand man Presley leblos auf dem Boden seines Badezimmers in Graceland.