In der Hauptstadt hat 2010 der Zufall drei zusammen geführt, die zueinander passen: Die New Yorkerin JJ, den Berliner Jonathan und den Journalisten und Percussionisten Lukas. Ihr musikalisches Projekt taufte das in Berlin lebende Trio schlicht Fenster. 

Ihre Musik zeigt sich gekonnt reduziert mit folkiger Instrumentierung, viel Percussion, elektronischen Elementen und Geräuschkulissen. Variation entsteht unter anderem durch die Abwechslung in den Gesängen, die mal weiblich und mal männlich, an einer Stelle solo und an anderer mit Chor besetzt sind. Der Sound ist im Lo-Fi Ambiente sehr dicht und warm gehalten. In ihren Texten beschäftigen sie sich stets Geschehnissen im Jetzt. Insgesamt grenzen sie sich klanglich gekonnt von der Masse des Indie-Folk-Songwritings ab.

All das zeigt sich auf ihrem Debütalbum, das nur ein Jahr nach der Gründung am 19. Juli 2011 die Plattenläden erreicht. Es trägt den Titel “Bones”.