Dass eine Band aus der Nähe des dänischen Aarhus darauf kommt, sich ausgerechnet Go Go Berlin zu taufen, fällt schon eher unter die Kategorie merkwürdig. Schaut man bei der Geschichte der fünf Jungs allerdings genauer hin, macht die scheinbar unpassende Namensgebung doch irgendwie Sinn. Denn: in der Band-Historie von Go Go Berlin ist alles irgendwie spontan. Kurz zusammengefasst war es einmal, dass fünf junge Typen sich um 2010 in einem dänischen Dorf bei Aarhus zum Musikmachen trafen und das so richtig und gut fanden, dass sie eine Band daraus machten. Zwei Tage vor ihrem ersten "offiziellen" Auftritt, rief die Promoterin des Clubs, in dem sie spielen sollten, an und fragte Schlagzeuger Christoffer: Welchen Namen soll ich auf das Plakat für die Show schreiben? Christoffer dachte nicht (lange) nach und sagte spontan: Schreib Go Go Berlin drauf. Et voila – so wurden die fünf jungen Typen aus irgendwo bei Aarhus zu Go Go Berlin. End of Story. 

Beziehungsweise: And that was just the beginning! Mittlerweile haben Go Go Berlin ihr Debutalbum New Gold veröffentlicht, waren auf Tour mit The Blue Van, auf diversen Festivalbühnen in Dänemark unterwegs und sind bei Circus Halli Galli aus dem Schrank gehüpft. Wir haben uns mit Christian und Anders vor ihrer letzten Show im Comet Club auf's Sofa gekuschelt, um über den ganzen Go Go-Wahnsinn der letzten drei Jahre zu sprechen.

Go Go Berlin über ihre Anfänge, den Go Go-Wahnsinn der letzten Jahre und ihren Auftritt beim Germany's Next Topmodel Finale:

Go Go Berlin über die Entstehung von "Castles Made of Sand" und ihre Verbindung zu Oasis:

(Foto: Sony Music)

(Julia Ramonat)