Als Singer/Songwriter/Performer bezeichnet er sich auf seiner myspace-Seite. Der Frankfurter Henrick hat sich dem handfesten Deutsch-Rock verschrieben. HENRICK heißt auch im „echten Leben“ HENRICK und er steht auch nicht hinter seiner Musik, er lebt sie! HENRICK zeigt, dass man mit viel Spaß rocken kann, ohne dabei zu blödeln. Wenn er ernst ist, dann aber bitte ohne Zeigefinger.

Was klingt wie eine Rockband, ist jedoch ‘nur’ Henrick. Probentermine macht er nur mit sich selbst aus, sein Studio ist sein Laptop und niemand sagt ihm, was er wie, wo und wann Singen muss oder darf. Das ist aber keine “Ihr könnt mich alle mal am Arsch lecken“ Mentalität.
Nein: ganz im Gegenteil! HENRICK sagt: “Ich habe es nur endlich geschafft, zu filtern”, und weiter: “Das ist wohl der schwierigste Teil, den man als Musiker lernen muss, wenn man alles für seinen Erfolg tuen will und am Ende dabei sich selbst vergisst. Ich hatte viel Spass in den letzten Jahren. Ich spielte in vielen Bands und hab ne Menge Demos mit ihnen aufgenommen. Darauf folgten die verrücktesten Konzerte. Doch jetzt will ich es anders. Ich will von mir erzählen…

Von dem was ich fühle, was ich erlebe und was ich darüber denke. Ich will eine Nähe zu den Zuhören aufbauen, die es so in meiner musikalischen Vergangenheit noch nicht gab. Lieder werden nicht einfach nur aneinandergereiht und eigentlich nur vom eigenen Album nachgespielt. Ich möchte nach dem Prinzip der amerikanischen Storytellerszene, auch die Songs verkörpern, indem ich manchmal die passende Geschichte vorweg.- oder hinterher schicke.
Der Erfolg ist die Nähe zu den zuhörern.
Sie hören nicht einfach nur einen song, der selbstverliebt gesungen wird. Nein, sie sind ein Teil: ‘Nur die Gitarre, meine Stimme und Du!
…und dafür allein. ‘

Mit einigen guten Freunden und Unterstützung von Jon Caffery, dem Produzenten von z.B. den Toten Hosen, Ton Steine Scherben und  den Einstürzenden Neubauten, entstand nun sein Debütalbum. Es heißt „ Automatenfotos” und versammelt 14 nach vorn gehende Tracks. Damit man Henricks neue Songs auch live erleben kann, rockt er nun doch mit seinen Freunden das Album im Proberaum rauf und runter. HENRICK rockt! – und das spürt man schon beim ersten Hören von „AUTOMATENFOTOS“.

Katja Bott