Die Uhren sind umgestellt, die Sonne meldet sich nach fünf krank, wenn sie nicht schon den ganzen Tag unter einer dicken Wolkendecke rumgelungert hat und nun geht auch noch er – der Herbst. Er verpisst sich einfach: heimlich, nass und leise. Wenn man nicht gerade dort wohnt, wo die Berge thronen und wo man dem Wintersport genüsslich frönen kann, dann heisst das einfach mal der Beginn einer wunderbaren Freundschaft mit dem DVD-Player, der Mollydecke und Hektolitern an verschiedenartigen Tee-Rum-Mischungen, mal mit MEHR Tee mal ganz OHNE – die ‘dunklen’ Abende werden sich wieder häufen, an denen man IM Tee ist.  Alkoholische Getränke haben mit hoher Wahrscheinlichkeit auch diese Herren genascht, im tiefsten Rumänien, wo es im Herbst/Winter nicht besser aussieht als in der Leipziger Tieflandsbucht (seit der Wende jedoch entscheidend besser riecht als um Sibiou), nicht jeder einen DVD-Rekorder hat, aber anscheinend trotzdem jede Menge Spaß und Musikinstrumente.