Jetzt
Samstag Mittag beim Highfield 2009. Die Sonne treibt die Letzten aus ihren Zelten zum See. Gleichzeitig spielen Bombay Bicycle Club gerade als Opener des zweiten Tages, wenn auch nur kurz. 20 Minuten wurden der auftsrebenden noch minderjährigen Indie-Band laut Running Order zugestanden. Danach sollen die deutschen Ken, die Band um Blackmail-Sänger Aydo Abay aufspielen.

Noch schnell was zum Freitagabend


Clueso

Gestern Abend hat  sich der Erfurter Clueso ein Heimspiel erlaubt und die eher Damen lastige, textsichere Masse mit nach Chicago genommen, bis kein Zentimeter mehr zwischen ihnen war und das Herz “Boom Boom” machte.


Shantel

Zur selben Zeit war es kein Geringere als der Balkanbeat-Star Shantel, der mit seiner Zigeuner-Kapelle dem verschwitzten Zeltbühnen-Publikum die Puste raubte. Natürlich wurde wieder zum Abschluss obligatorisch Sekt in die Menge ejakuliert. Mit den Erfahrungen vom Fusion-Festival im Hinterkopf hat er jedoch anschließend nur vorsichtig Plastik-Wasserflaschen gen Zuschauer geworfen sowie eine Vodka-Flasche in der erste Reihe gereicht.


Maximo Park

Gegen 22.30 Uhr zeigte sich schnell auf wen das Highfield 2009 am ersten Tag gewartet hat. Maximo Park enterten die Bühne, die Masse ist sofort aus dem Häuschen. War Sänger Paul vorher beim Interview fast schüchtern, kam hier eine ander Person auf die Bühne: der geborene Entertainer. Im schicken blauen Anzug eilte er über die Bühne, stieg auf das Monitor-Podest, machte Luftsprünge… Mit kleinen deutschsprachigen Einlagen nahm er die Masse dem aktuellen Album “Quicken The Heart” entsprechend mit: “We want to push ourselves into a weird space.

Dendemann
Parallel zu den Briten performte die Speerspitze deutscher Reimkunst samt Band auf der zweiten Stage: Dendemann. Das Zelt war jedoch dermaßen überfüllt, dass die Security Einlassstopp machen musste. Obwohl der Schweiß von der Bühne tropfte, schien Dende in bester Stimmung und erinnerte mit umgedrehten Basecap und Jeansweste ein wenig an die Beastie Boys vor fast 20 Jahren.

Kurz nach 12 Uhr spielten dann die letzten Headliner – die Arctic Monkeys. Die Masse schwächelte zu der Zeit nur in den hinteren Reihen, um nicht zu sagen wankte ihrem sicheren Ende entgegen. Vor der Hauptbühne immer noch dichtes Gedränge, während die Briten ihre bekannten Rock-Songs runter rasselten sowie dem deutschen Publikum mit ihrem just am Vortag (21.09.) veröffentlichtem Album “Humbug” auch neue Töne zukommen ließen.


Arctic Monkeys

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