International Pony sind DJ Koze, Cosmic DJ und Erobique.

Geboren aus der Asche von Fischmob (Cosmic & Koze) und der Schlacke Münsteraner Nightlifes (Erobique) arbeiten die drei seit 1998 zusammen, was 2002 in dem gloriosen Debüt “We Love Music” mündete.

Presse wie Publikum waren schnell eins mit dem ungewöhnlichen, nie eine gewisse Spackigkeit verleugnenden Output, der durch knallende Live-Auftritte und herzliche Videos zusätzlich Drive in Richtung Superstardom bekam. Diverse “Single des Jahres” oder “Platte des Jahres”-Auszeichnungen folgten und INTERNATIONAL PONY fuhren weltweit im hippen Musikkosmos Ruhm und Ehre ein, wie es nur selten deutschen Gruppen geschieht.

INTERNATIONAL PONY geniessen auch im weltweiten zersplitterten Tanzboden hohe Wertschätzung – kein Wunder, sind sie auch durch ihr permanentes globales (Solo-)DJing mit der internationalen Clubszene stark vernetzt. Zudem bekamen viele ihrer Tracks clubtaugliche Remixe (etwa von Isolee, Jackmate oder LoSoul), die gesammelt mit DVD als “Bass is Boss” 2004 erschienen.
Nachdem “Our House” als 12″ 2005 die Wartezeit auf neues Material verkürzte, steht nun mit dem zweiten Longplayer “Mit Dir sind wir vier” wieder ein ganzes Pferd vor der Tür.

DJ Koze
Immer noch gewinnt Koze mit seinen euphorisierenden Club-Gigs die DJ-Polls, wo immer einer auftaucht, und auch seine Hit-Quote mit vornehmlich auf 12″-Vinyl veröffentlichten Tracks ist unverändert groß: Gigantös seine Zahl der Maxis auf DEM deutschen Underground-Techno-Label KOMPAKT, sonder Zahl seine Remixe für Dorau, Ada und beinahe Millionen andere. Und auch seine Solo-CDs wie “Kosi comes around” laufen besser als ranzige Butter im Schweinestall. Wahrscheinlich wird das ewig so weitergehen und wenn nicht, verrammelt sich Koze mit seinem ingeniösen Nebenprojekt ADOLF NOISE (auch mit bereits 2 langen Releases), wo er seinen Psychosen Zucker oder Salz gibt, je nachdem. Und als wäre all dies noch nicht genug, ist er in der Sportwelt zudem als BANANENFLANKEN-JOHNNY berühmt-berüchtigt.

EROBIQUE
Als Solomusiker vermittelt Erobique gleichzeitig gemütliches Disco-Feeling und progressive Top-Future-Erleuchtung: Seine DJ- bzw. Livegigs geraten so gut wie immer (und das weltweit) zu einer kollektiven Hände-In-die-Luft-Sause – kein Wunder, kann Carsten Meyer doch aus dem Vollen schöpfen: eine 10-jährige klassische Klavierausbildung, lange Jahre Mod-Organist in Ska-, Soul-, Jazz- und Beatbands und unzählige Kollaborationen, Remixarbeiten, Gast- und Liveauftritte haben Erobique zu einem vollmundigen, hochwertigen Party-Wein geformt, der jedem Pop-Soul-Genießer wie nichts gutes runterrinnt. Auf seine bislang zwei Solo-Platten “Erosound” (1998) und “Keil Stouncil a Paris” (2004) wird wohl irgendwann eine geile Salamander Meyer-Platte folgen, denn so heißt seine voriges Jahr geborene und nach dem Schuhgeschäft seiner Eltern benannte Band, die sich ganz dem sträflich unterbewerteten Bindestrich-Zwitter Pop/Rock widmet. Trotz seinem wundervollen Wesen und Schaffen ist und bleibt es höchst bedenklich, dass er häufig in einer Welt zu leben scheint, in der Enten reden können.

COSMIC DJ
Versucht sich in Hamburger VIP-Lounges oft mittels Camouflage-Klamotten zu tarnen, vergisst aber stets, dass er sein Gesicht immer im Gepäck hat – und das sieht bei jedem Event nun wirklich jedesmal frischer und erholter aus. Dafür verantwortlich ist Cosmics inzwischen aufs Feinste ausgearbeitete Liebe zu allen Wellness-Bereichen der Welt: Sauna, Schwimmen, Rasul-Peeling – das sind die Grundvokabeln, aus denen sich Cosmic sein schönes Leben durchdekliniert und grandios schönredet. Dabei kann er seine alten Roots als B-Boy, der mit den Urelementen des HipHop seit Geburt per du ist, nie vergessen. Als DJ baut er die Bögen zwischen Soul, HipHop, 80s-Styles und technoidem House gern und haltbar. Warum er schon als Dreijähriger BILLY COBHAM an der Schiessbude ablöste, weiß er nicht mehr so genau. Aber dass er sich vom Rapper mit Gag-Zwang zu einem begnadet singenden Pony gemausert hat, da ist er sich sicher. Er muss es ja wissen…


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