Eigentlich arbeitet Kevin Rudolf als Studiogitarrist und Songwriter, teilweise auch als Produzent, doch 2008 ergreift er die Initiative und haut sein Debütalbum „In The City“ raus. Und das ist durchaus wörtlich gemeint. Für die Lead-Single „Let It Rock“ holt er sich die Unterstützung von Lil Wayne, auf dessen Label „Cash Money“ er unter Vertrag steht.

Für seine Musik bedient er sich zahlreicher Attitüden: In erster Linie ist der Gitarrist Rocker, zum Teil Punk – breitbeinig und die Faust nach oben. Sein Labelhintergrund drängt ihn hingegen in die Hip-Hop Ecke, denn auch Rap-Parts hört man reichlich. Der Produzent in Kevin Rudolf trägt zu der breiten Abmischung und der Anreicherung mit Elektronik zum Album bei und natürlich rundet ein großer Batzen Pop sein Debüt ab, das mit Hilfe von Universal Republic Records weltweit vertrieben wird.

Kevin Rudolf will groß einsteigen, was er Ende 2008 er auch mit „Let It Rock“ schafft (#5 in den US-Billboard Top 100). Sein Selbstbewusstsein und seine Erfahrung stammen von seiner Arbeit als Studiomusiker: Der New Yorker durfte einige Zeit Timbaland über die Schultern schauen, bis er schließlich als Gitarrist bei einigen Produktionen mitwirkte. Durch diesen Kontakt kommt er in der New Yorker Produzentenszene schnell nach oben und arbeitet mit Nelly Furtado, den Black Eyed Peas und Justin Timberlake zusammen.

Stephan Klingebiel


Kevin Rudolf Ft. Lil Wayne – “Let It Rock”