Kira macht Songwriter-Pop im klassischen Sinn. Gitarre, eine sanfte Stimme und vor allem deutscher Gesang. Bis sie soweit war, hat es allerdings eine Weile gedauert. Eine grundmusikalische Ausbildung auf der Geige bekam sie schon als kleines Kind. Mit dem Umstieg auf die Gitarre begann für sie dann das Songwriting. Vorerst auf Englisch. „Das kann man nicht erklären, man tut es einfach, man will es einfach.“, erzählt Kira dzu auf ihrer Website.

1997 nahm die gebürtige Wuppertalerin an einem Wettbewerb der Zeitschrift „Gitarre & Bass“ teil. Erst ein Jahr später kam eine Rückmeldung, dann aber gleich von Produzent Michael Hagel, mit dem sie bis heute Zusammenarbeitet. Im Jahr 2000 besuchte sie den Popkurs der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Zwei Jahre später landete endlich eine erste Demo bei Herbert Grönemeyer auf dem Tisch. Er lud zu zu einem Gespräch nach London ein und nahm sie anschließend bei Grönland Records unter Vertrag.

Sieben Jahre nach ihrem Start war es endlich so weit, ihr Debüt „Inauswenig“ erschien 2004. Darauf hatte sie lang hingearbeitet. Zwei Jahre später schob sie das fröhlichere Album „Goldfisch“ nach und ging auf Tour mit Xavier Naidoo und Herbert Grönemeyer.

Der große Durchbruch ist ihr noch nicht gelungen, vielleicht schafft sie es ja mit dem für 2009 geplanten dritten Album.

Stephan Klingebiel