JA, WAS WIRD HIER GESPIELT? … Noch schreit das Mädchen wie am Spieß, doch gleich sitzt es auf einem Koffer voll Möhren und hält Ausschau nach Hasen … (???) …

Name: Laura Imbruglia
Herkunft: Sydney, Australien
Aktuelles Album: „Laura Imbruglia“
Musikstil:
Grunge-Folk
Seilschaft: Tegan & Sara, mit denen sie durch Australien tourte, und ihre Lieblings-Band aus der Heimat, Dappled Cities.
Besondere Kennzeichen: Hinter dem niedlichen Mädchen steckt ein närrischer Freak, der viel schwarzen Humor versprüht – vor allem gegen sich selbst.

Laura Imbruglia ist gerade 18, als sie anfängt, ihre Musik unters Volk zu bringen. Die ist das Resultat intensiven Selbststudiums schmutziger Gitarrenmusik.

Außerdem klebt sie Bilder von Kurt Cobain auf ihren Schrank und arrangiert sie zu einem Christus-Kreuz … doch diesen Spuk beendet der streng katholische Herr Papa ganz schnell.

In ihrer Brust tanzen zwei Herzen; das eine den Pogo, das andere den Wiegeschwof der Harmonie. Laura Imbruglia ist beileibe kein launisches trouble girl, das seine Gitarre als besseren Mittelfinger benutzt. Sie betreibt ihr Handwerk mit kritischen Ohren. Die Künstler, die Einfluss auf ihre Musik haben, bilden ein schräges, aber anspruchsvolles Ensemble.

Bei ihr wird daraus ein wilder Zoo mit schepperndem Akustik-Punk, High-School-Folk und eine Art Sixties-Harmonie-Pop aus der Garage. Das hat Charme und Charakter, denn hier wird das Scheitern zum Glücksfall. Laura will gerne wie die anderen, klingt aber immer wie sie selbst.

In ihren Lieder leben Hasen, kohlköpfige Jungs oder Polizei-Pornos. Warum, kann sie nicht erklären. Manche Stücke entstehen als bloße Bewusstseinsströme und sind Experimentiergut. Spaß am Unsinn ist ihr heilig. Laura Imbruglia funktioniert nicht wie andere vielleicht erwarten:

Und für alle, die vor Neugier platzen: Ja, sie ist die kleine Schwester von … Und ja, sie sieht ihr ähnlich. Wer jedoch etwas Interessantes über sie erfahren will, sperre die Ohren auf! Laura Imbruglia auf Motor FM: „My Dream Of A Magical Washing Machine“.