Geboren 1968, studierte Martin Büsser zunächst Vergleichende Literaturwissensschaft, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaften. Nach seinem Studium war er unter anderem für das Zap-Fanzine aktiv. Seiner Tätigkeit als freier Journalist ging er dann in den 90er Jahren nach und schrieb unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, Emma und Die Zeit.

Seit 1995 ist er Herausgeber der Testcard: einer „Buchreihe mit wechselnden Themenschwerpunkten, die sich etwas hintergründiger als Wochen- oder Monatsjournalismus mit Popkultur auseinandersetzt“. Zudem veröffentlichte er eine Reihe von Büchern zur Populärkultur (siehe Liste) und gab kontrovers diskutierte Lesungen in ganz Deutschland. Aktuell forscht er in den Themenschwerpunkten Experimentelle Musik, Musiksoziologie, zeitgenössische Kunst, Gender Studies und schreibt für das Intro Magazin, konkret und die Schweizer Wochenzeitung.

Ganz nebenbei ist er auch noch Texter und Sprecher bei der Post-Punk-Artschool-Band
Familie Pechsaftha.

Bisher veröffentlichte Werke mit popaffinen Themen:

„If the kids are united – von Punk zu Hardcore und zurück“ (1995)

„Antipop. Essays und Reportagen zur Popmusik der Neunziger“ (1998)

„Popmusik“ (2000)

„Wie klingt die Neue Mitte? Rechte und reaktionäre Tendenzen in der Popmusik“ (2001)

„On The Wild Side. Die wahre Geschichte der
Popmusik“ (2004)

„Antifolk – von Beck bis Adam Green“ (2005)

Robert Schwabe