Hinter dem Synonym Mazes verbirgt sich ein DIY-lastiges Indie-Lofi-Quartett. Genauer gesagt wären da Sänger Jack Cooper, Neil Robinson als Schlagzeuger, Gitarrist Jarin Tabata und am Bass Conan Roberts. Die vier begannen 2009 in Manchester zusammen zu musizieren, wirken aber heute von London aus. Ihre Heimatstädte liegen über Kontinente verstreut in England, Neuseeland und den USA.
Mazes beschreiben sich selbst als schnelle, spontane Band, was auf jeden Fall für ihre Aufnahmetechniken zutreffend ist: Sie schwören auf Live-Recording und Tape-Aufnahmen, was ihrem warmen Lofi-Sound zu Gute kommt. Ihre Musik bewegt sich in weiten Spektren zwischen hübschem Radiopop und chaotischem Oldschool-Punk. Dass sie sich für die verschiedensten Genres begeistern, das zeigt ihre vielseitige Cover-Arbeit: Sie interpretierten bereits so unterschiedliche Bands wie die Surf-Rocker The Beach Boys, Hard-Rock-Formation Van Halen oder die obskuren Punker von Ean Eraser.

Die Band ist insgesamt sehr aktiv in der englischen Szene, so veröffentlichen Cooper und Roberts regelmäßig 7”-Vinyl-Splits über ihre jeweiligen Label-Projekte Suffering Jukebox und Italian Beach Babes. Die bandeigenen Werke erscheinen vor allem beim britischen Label FatCat Records. Ihre Diskographie schreibt folgende Geschichte: 2010 erscheint “Mazes Mixtapes”, ganz namensgerecht auf Kassette. Darauf finden sich auch die angesprochenen Cover. 2011 veröffentlicht FatCat den Zweitling “A Thousand Heys”. Ebenfalls 2011 erscheint mit “IBB Tape” das Vinyl-Remake ihres Debütalbums.