Monomango ist Berliner Künstlerkollektiv bestehend aus Musikern und Motion-Grafikern. Dazu gehören auch Olivier Fröhlich und Jan Weber. Beide musizieren schon lange zusammen und basteln in ihrem Studio im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg. Olivier Fröhlich, seines Zeichens bekennender Halb-Franzose, ist vor allem durch Psychedelic, Indie und Singer/Songwriter-Stoff der 60er inspiriert wurden, während der Ur-Berliner Jan Weber mehr der Elektro-Szene entstammt.

Auf dem Album „Revolucionarios“ haben die beiden ihre Interessen aufeinander abgestimmt, um die Musik zum Film „Der rote Elvis – Dean Reed“ entstehen zu lassen. Nachdem beide schon mit ihrem gemeinsamen Projekt „Dekadenz 2000“ Elektro-Erfahrung gesammelt hatten, kehrte Olivier nun zurück zur Gitarre, womit diese musikalische Fusion, die auf „Revolucionarios“ zu hören ist, möglich wurde.

Auf der Berlinale 2007 kam es zur Premiere des Films „Der rote Elvis“, der auch durch den Soundtrack glänzen konnte, was den beiden Künstlern positive Reputation bescherte. Weber und Fröhlich nutzen für den Soundtrack die frühen Songs von Dean Reed, die noch sehr nach Country und Lateinamerika klangen. So gilt vor allem Reeds Zeit in Chile als großer Einfluss. Der Sound wurde soweit bearbeitet, dass auf „Revolucionarios“ nun rohere und direktere Klänge zu finden sind. Und auch heute noch spürt man den Freiheitsdrang, den die Lieder versprühen.

Tim Kollande