Ein Ende ist auch immer ein Anfang. So wurde 2003 aus der Art-Rock-Truppe Pan die Band My Name Is George und aus fünf Freunden und Bekannten Bandkollegen.

Inzwischen haben My Name Is George eine EP und mit ihrer neuen Veröffentlichung „Black And Blue“ ein zweites Album in ihrer Discographie zu verzeichnen und man ahnt bereits nach den ersten Takten, auf welchen George sich die Jungs aus Winterthur beziehen könnten: Sixties-Beats und schwelgerische Melodien enttarnen sie als Beatles Fans.

Dass es für My Name Is George eine Ehre war im Liverpooler Caevern Club zu spielen, muss deswegen nicht weiter betont werden und auf „Black And Blue“ lassen sich immer wieder Spuren der Fab Four erkennen. Allerdings hat Produzent Ronald Bood, wie in der Vergangenheit auch bei Mando Diao, Shout Out Louds und The Kooks, für einen zeitgemäßen Sound gesorgt. So erkennt man in Songs wie „Mary Jane“ und „It’s Good To Be Lonely“ zwar den Mersey Beat, doch wird er wahlweise durch Glockenspiel und Orgeleinsatz entstaubt und so werden nicht nur Beatles-Fans My Name Is ins Herz schließen.