No Use For A Name gründen sich 1987 und brauchen ganze zwölf Jahre um ihre Besetzung vollständig zu machen. Immer wieder trennen sich die Gitarristen von der Band, bis 1999 Dave Nassie einsteigt und bleibt. Der bis dato hohe Verschleiß an Gitarristen bringt die Punks ins Gespräch. Unter den ehemaligen Mitglieder ist auch Chris Shiflett, der nach No Use For A Name bei den Foo Fighters einsteigt und außerdem bei der Punkrock-Coverband Me First And The Gimme Gimmes spielt.

No Use For A Name machen zu Beginn sehr hardcorelastigen Punkrock. Erst mit ihrem dritten Album „Daily Grind“ beginnen die Kalifornier sich nach und nach immer mehr dem Streetpunk hinzugeben. „Daily Grind“ wird 1993 beim Label Fat Wreck Records veröffentlicht. Das Label von NOFX-Sänger Fat Mike steht zu dieser Zeit noch in den Anfängen und No Use For A Name ist einer der ersten Bands, die einen Vertrag bei dem Indie-Label bekommen.

Nach sechs Studioalben, veröffentlichen die Punks 2001 ein Livealbum mit zahlreichen Songs aus ihrer 13-jährigen Bandgeschichte. Außerdem legt ihr Label Fat Wreck Records, die beiden ersten Platten „Incognito“ und „Don’t Miss The Train“ neu auf. Das nächste Album folgt 2005 und „Hard Rock Bottom“ ist deutlich reifer und melodiöser, als seine Vorgänger. Erst in dem im April 2008 erscheinendem „The Feel Good Record Of The Year“ geht die Musik wieder mehr in Richtung Punkrock.

Mit dem neunten Album gehen die vier 2009 auf große „Fat Tour“ in Amerika und Europa. Aufgrund ihrer melodiösen Streetpunksongs werden No Use For A Name immer wieder mit Green Day und NOFX verglichen.