Mal wieder ein aufstrebender Act aus unserem nördlichen Nachbarland Dänemark. Der Name der Band lässt zwei Lesarten zu: “Oh No, Ono!” ist ein Kinderbuch des holländischen Erfolgsautors Hans de Beer (“Lars, der kleine Eisbär”) über die Missgeschicke des tollpatschigen Ferkels Ono. “Oh, No Ono!” könnte aber auch als Absage an Avantgarde-Omi Yoko Ono verstanden werden. Das Quintett aus Aalborg musiziert seit 2003 zusammen. Sie debütierten 2005 mit einer EP namens “Now You Know Oh No Ono”. Ihr Leitspruch “This band guarantees a unique experience whether you like them or not.” steht für die Musik sowie ihrer Performance. Der NME titelte 2007 u.a. “Our New Favourite Band”. Im November 2007 veröffentlichten OH NO ONO auf dem Morningside Label ihren Debüt-Longplayer “Yes. Hier trifft der neuzeitliche Indie Stil auf Glamour Disco der 80iger Jahre. Extrem tanzbar, extrem hörbar, extrem gut!  Oder sollte man sich langsam auf Prädikat “dänisch” einigen, denn was da in letzter Zeit zu uns rüberschwappt …

Katja Bott