…klingt auf Deutsch gar nicht mehr so schön, heißt nämlich „Spanner“.
Gestartet wurde das so betitelte Projekt von Ex-Faith No More-Sänger Mike Patton. Die Extravaganz in Person, mit dem unkritischen Hang zur Einzigartigkeit. Sei es nun Künstler oder Musik an sich: Er liebt das, was anders ist. Andere Kriterien braucht man nicht zu erfüllen, um sein Gefallen zu finden und evt. einen Plattendeal bei seiner Plattenfirma “Ipecac” abzustauben.
Nach zahlreichen Crossover-Fusion-Projekten (Fantômas, Tomahawk, etc.), wagt er sich nun mit Peeping Tom ins elektronische Metier. Star-Produzent Dan „The Automator“ stand ihm da doch kurzerhand bei, so hilfsbereit wie der im Musik-Biz immer unter die Arme greift.
Wie man erwarten konnte, kommt da etwas nicht einfach zu benenndes heraus, sondern eine Art downtempo Experimental-Pop mit Metal-Parts. Klingt komisch? In der Tat.
Davon kann sich seit 2006 jeder Musik-Neugierige selbst überzeugen, denn Peeping Tom’s gleichnamiges Debüt hält einige Überraschungen bereit.