Ganz einfache Geschichte: Hamburg, deutschsprachiger Rock, Erfolg. Letzter hat sich bei Pete Blume leider erst bedingt in letzter Zeit eingestellt. Aber der Reihe nach.

Bereits 1998 gründeten die Hamburger Vorstadtkids Matte (Gesang), Digge (Gitarre), Simon (Bass) und Thomas (Drums) die Band. 2001 gelingt dann der erste große Erfolg, als man den Preis als „Bester Rock Newcomer Norddeutschlands“ mit nach Hause nehmen kann. Daraufhin erhält die Band speziellen Songwriting-Unterricht. Außerdem stößt der Gitarrist Rouven zur Band hinzu. Im Studio werden dann Demos produziert und 2003 erscheint die erste EP namens „Nichts Ändern“. Im selben Jahr gewinnt man auch den Hamburger Rockförderpreis. Den bisherigen Höhepunkt ihrer Karriere haben Pete Blume dann 2006, als sie auf dem Hurricane Festival auftreten dürfen und kurze Zeit später mit BMG einen Plattenvertrag abschließen.

Anfang 2008 legen sie nun endlich ihr Debütalbum „Demonstrieren: Sonntags!“ vor. Es hört sich an, wie die Essenz aus neun Jahren Musik machen, Erfolge feiern, Niederlagen einstecken, klingt nach Band ohne Konzeptanspruch, nach Seele, nach Bauch, nach harter Arbeit, nach Hamburger Vorbildnern und trotzdem ganz nach sich selbst. “Deutsch getexteter Indie-Rock, mal laut, selten leise und genauso nah am Pathos von Tomte wie an der Bordsteinkantenpoesie von Muff Potter. PETEBLUME ist Seele auf links und Gitarren auf Acht (im Schnitt), das Destillat aus den Koordinaten Pop, Punk und Rock und einer spürbaren Dosis Tolstoi, Frevert und Elliott Smith.”, so steht es hübsch formuliert auf ihrer Myspace-Seite.

Produziert wurde das wohlklingende Debüt übrignes vom Kollegen Swen Meyer, der bereits Tomte und Kettcar auf Erfolgskurs brachte, hoffen wir das auch PeteBlume landen können, verdient haben sie es allemal. 

Pete Blume sind:

Matte (Gesang)
Simon (Bass/Gesang)
Digge (Gitarre)
Rouven (Gitarre/Gesang)
Thomas (Schlagzeug)

KABO