Schmerzhaft war der Morgen danach. Der Morgen nach dem Kinobesuch, bei dem ich mir den neuen Rodriguez “Planet Terror” schon mal ansehen durfte. Zum einen hatte ich höllischen Bauchmuskelkater, einfach weil ich lange nicht mehr so herzhaft und ausgiebig gelacht habe im Kino. Zum anderen jedoch auch, weil meine Körper auf literweise verschüttetes Blut, Schmodder, Dreck und Unmengen von grüngelbem Eiter mit Ekel-Herpes reagiert – diesen kleinen, unleckeren Lippenbläschen, die bei jeglichem Mundverziehen schrecklich spannen.

Dennoch: das Leiden hat sich gelohnt. Mehr noch als Tarantinos “Death Proof” überzeugt der zweite Teil des Grindhousespektakels durch witzige Dialoge, einer infantilen Freude an herumfliegenden Gliedmaßen sowie der Detailverliebtheit bei den spektakulären, trashigen Special Effects. Obwohl ein Vergleich der beiden Filme natürlich einem Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen gleichkommt. Doch um was gehts im, an die 60er und 70er Jahre Horror-Filme  angelehnten, Trash-Streifen?

Trailer

Ein biologisches Experiment läuft schief und als Resultat dessen treibt fortan eine Horde Zombies ihr Unwesen. Bekämpft werden sie von einer Gruppe rebellischer, bewaffneter Jungs und Mädels auf Motorrädern, die versuchen, den Monstern das „Un-Tot-Sein“ schwer zu machen. Vor allem die Hauptprotagonistin – eine sexy Schönheit mit einer Maschinengewehr-Beinprothese. Cherry (die bereits schon in Death Proof eine gute Figur macht) verbreitet Angst und Schrecken unter den menschenfressenden Ungeheuern. Trotz Unmengen Kunstblut, fliegenden Gedärmen, platzenden Köpfen, und unschön brechenden Gelenken ein Mordsspaß. Spaß, den auch die Film-Crew am Set gehabt haben muss, denn der schwappt förmlich von der Leinwand in den Kinosaal über! Also nicht verpassen: Am 02. Oktober ist Filmstart!



Verlosung

Wir verlosen 4 Fanpakete mit je einem Shirt und dem Soundtrack zum Film. Tragt Euche ienfach in untenstehendes Formular ein und drückt die Daumen. Aber nicht so fest, dass sie abfallen!

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