Ingo Pohlmann hat einen weiten Weg zu sich selbst zurückgelegt. Von der Maurerlehre über den Zivildienst, der ihn nachhaltig prägte, hin zu dem sensiblen, gefühlvollen Songwriter, der er heute ist, war es ein langer Weg des Lernens und Selbstentdeckens. Seit Erscheinen seines Debütalbums „Zwischen Heimweh und Fernsucht“ wächst seine Fanschar kontinuierlich, drückt er doch mit präzisen, einfühlsamen Texten exakt das aus, was junge Menschen bewegt. Am 21.09. erscheint nun mit „Fliegende Fische“ das zweite Album des Wahl-Hamburgers. Zwischen dem 15. und 29.11. wird er das neue Material in zwölf deutschen Städten erstmals live präsentieren.

Rheda-Wiedenbrück, am Rande des Ruhrgebiets gelegen, ist eine angenehme, beschauliche Kleinstadt ohne besondere Höhen und Tiefen. Hier wuchs Ingo Pohlmann als Sohn eines erfolgreichen Bauunternehmers auf. Ein erlebnishungriger Junge mit großer Affinität zur Musik, der sich aber zunächst in sein angedachtes Schicksal fügte, das für ihn vorsah, die Firma des Vaters zu übernehmen. Auf die Schule folgte deshalb eine Maurerlehre, bei der er Menschen traf, „die grob und zynisch miteinander umgingen und meine langen Haare nicht mochten. Ich konnte neun Stunden am Tag nicht ich selbst sein“, wie Pohlmann. erzählt.

Während des darauf folgenden Zivildienstes fand er jedoch zu sich selbst – und den Mut, der Firma des Vaters und dessen Erwartungen den Rücken zu kehren. Er zog nach Hamburg, wurde Veranstalter der Reihe ‚Rocker vom Hocker’, einer Open-Stage-Veranstaltung für junge Musiker, die schon nach kurzer Zeit zum Kult avancierte. Auch Pohlmann. trat dort auf und spielte seine behutsamen, nachdenklichen Lieder, die er nahezu ausschließlich auf seiner Toilette komponiert: „Ich schließe die Tür, das ist ganz klein da, irgendwie ein autistischer Raum, und das ist mein Raum“, erzählt er verschmitzt. Dabei paart er wunderschöne Melodien mit tiefsinnigen Texten. „Ich habe den Anspruch, dass die Gedanken und Gefühle, die meine Musik transportiert, so tief wie möglich gehen“, so Ingo Pohlmann. Diese Aufrichtigkeit spürt man – und sie ist auch der Grund, warum er immer mehr Menschen damit berührt.

So kam es, dass sich sein Debütalbum vom Geheimtipp zum neuen deutschen Songwriter-Phänomen entwickelte – mehr als 30.000 Einheiten konnte er bislang absetzen. Ein fünfter Platz beim letztjährigen „Bundesvision Song Contest“ als bester Newcomer tat sein Übriges, um aus Pohlmann. eine kleine Sensation zu machen. Auf den Tourneen mit KT Tunstall und Vonda Shepard, aber auch bei den bezaubernden Auftritten bei ‚Rock am Ring’ und ‚Rock im Park’ entdeckte er schließlich den eigentlichen Kern seines Schaffens: „Ich habe mit meiner Band so viel vor Publikum gespielt und gemerkt, dass es das ist, was mich und meine Songs immer mehr ausmacht: dieses LIVE-Gefühl“, erklärt er.

Besagtes Live-Gefühl transportiert er nunmehr auf „Fliegende Fische“, seinem zweiten, am 21.09. erscheinenden Album, in Form dichter, gefühl- und liebevoller Songs. Und es wird zweifellos auch die Konzerte seiner anstehenden Tour zwischen dem 15. und 29.11. beseelen und zu einem berührenden Erlebnis machen. Zwölf Konzerte zwischen Kiel und Stuttgart, voller Seele und Authentizität. Zwölf Abende der reinen Wahrhaftigkeit. Allein dafür muss man Pohlmann. lieben.

promo