Quilt klingen auf ihrem zweiten Album "Held in Splendor" so, wie Wes Anderson Filme aussehen. Und haben dazu noch einen Drummer, der erschreckende Ähnlichkeiten mit Ryan Gosling aufweist. Könnte jetzt aber schlimmer sein. 

Das vierköpfige Indie-Konglomerat bestehend aus Anna Fox Rochinski, Shane Butler, John Andrews und Keven Lareau hat über Mexican Summer bereits ein zweites Album, "Held in Splendor", veröffentlicht. Dass alle von ihnen Pfadfinder-Erfahrung haben, klingt nicht nur im leicht psychedelischen Sound, sondern auch in der Optik mit. Mittlerweile leben sie alle in Boston, lernten sich an der dortigen Kunsthochschule kennen und nach einigen Umstrukturierungen in der jetzigen Besetzung lieben. 

Gleich einem Quilt (seltsamerweise der englische Begriff für eine Patchwork-Decke) und den vielen einzelnen Teilchen drehte sich im Interview alles um Alles: Pfadfinder, Bundesländer-Slogans, City and Colour, Americana/Genericana/Joy Division und die Musik ihrer Eltern. 

(Foto: Mexican Summer)