“Ich hätte vermutlich einen anderen Beruf lernen können und wäre glücklich gewesen oder hätte mich selbst glauben lassen, ich wäre glücklich“, sagt Richard Swift, „aber ich glaube wirklich daran, dass der Sinn meines Lebens in der Musik liegt.“ So klingt ein Songwriter, Sänger und Produzent aus Leidenschaft.

Swift wird 1977 geboren und beginnt im Alter von 14 in der Kirche zu singen. Kurze Zeit später schreibt er eigene Songs und nimmt erstes Material zu Hause auf. Zu Beginn der 1990er spielt der Multi- Instrumentalist für kurze Zeit in der Band „Starflyer 59“.

2001 nimmt er in Südkalifornien seine komponierten Keyboard-Stücke auf, stellt das daraus entstandene „Walking Without Effort“ aber aus Unzufriedenheit zunächst zur Seite. 2002 entsteht die Platte „The Novelist“ und er verkauft die hausgemachten Exemplare seines Indie-Pops bei seinen Shows in und um Los Angeles. Selbiges Album wird 2005 zusammen mit „Walking Without Effort“ als Doppel-CD unter dem Titel „The Richard Swift Collection Vol. 1“ vom Label Secretly Canadian veröffentlicht, bei dem er im selben Jahr einen Plattenvertrag unterschreibt. Nach Touren in den USA und Europa, wird Swifts Doppelalbum beim Label Polydor wiederum neu aufgelegt.

Sein 2007 erscheinendes “Dressed Up For the Letdown” wird von Kritikern als bis dahin bestes Werk gelobt. Im gleichen Jahr trifft er Jeff Tweedy, Frontmann von Wilco, während der Aufnahmen für eine BBC Sendung. Tweedy lädt Swift als Support-Act auf Wilcos US-Tour ein und bietet ihm an, in ihrem Loft in Chicago aufzunehmen. 2008 werden die EPs “Richard Swift As Onasis” und “Ground Trouble Jaw” und 2009 sein Album „Atlantic Ocean“ veröffentlicht.