Ellen A. W. Sunde aka Sea Change macht atmosphärischen, kühlen Electro Pop und hat mit “Breakage” soeben ihr erstes Album veröffentlicht. Wir haben sie zum Interview getroffen.

Ellen, kannst du für uns den Weg nachzeichnen, der zur Veröffentlichung deines ersten Albums geführt hat?

Ich mache schon lange Musik. Anfangs nur für mich selber, irgendwann bin ich dann auch vor Menschen aufgetreten. Dann wurde ich gefragt, ob ich ein Album aufnehmen möchte. Ich hatte schon einige Songs geschrieben, ein paar sind allerdings erst kurz vor der Veröffentlichung entstanden.

Wie war die Erfahrung im Studio mit jemandem an deinen Songs zu arbeiten?

So war das eigentlich gar nicht. Ich arbeite gerne alleine – nur mein Laptop, Midi Controler und ich. Diese Freiheit wurde mir zum Glück gegeben und es gab nur einen Mixer, der außer mir am Album beteiligt war. Es hat ein bisschen gedauert, bis ich mich daran gewöhnt habe und ihm vertrauen konnte. Ich bin sehr speziell, wenn es um meine Musik geht; da fällt es mir schwer loszulassen, weißt du? Aber im Endeffekt bin ich sehr zufrieden mit seiner Arbeit.

Inzwischen trittst du live mit einer Band auf – das muss für dich ja dann auch schwierig gewesen sein.

Ja, auch daran musste ich mich erst gewöhnen. Hier ist aber der Vorteil, dass ich einen Teil der Band schon vorher kannte und wusste, wie sie als Musiker und Menschen so drauf sind. Ich studiere Musik und ein paar der Jungs sind meine Kommilitonen. Es fühlt sich echt toll an, mit ihnen zu spielen.

Deine Musik ist sehr atmosphärisch – woraus ziehst du deine Inspiration?

Das ist schwierig zu beantworten. Ich könnte dir nicht sagen, welche Musik mich genau beeinflusst hat…ich lese sehr viel, das inspiriert mich. Und irgendwie auch der Winter in Skandinavien. Dann kann man einfach nichts machen und ist gezwungen, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Musik ist dafür eine schönes Ausdrucksform.

Diese Songs kriegt Sea Change im Moment nicht aus dem Kopf: