Sevendust – eine Band die “aus einem Haufen von Jungs besteht, die alle in der glücklichen Position sind, fürs Mucken auch noch bezahlt zu werden!”

Sevendust sind fünf Jungs aus Atlanta, die sich dem Alternative Metal verschrieben haben und besonders zum Ende des letzten Jahrtausends die Metal-Szene gehörig umkrempelten. Mit aggressiven Riffs, funkigen Rhythmen und dem professionellen Gesang zieht der Fünfer aus Georgia immer mehr Fans in seinen Bann, obwohl gerade zu Beginn viele Stolpersteine den Weg pflasterten.
Frontmann Lajon Witherspoon, den man nach einem gemeinsamen Konzert von der R`n`B-Kapelle Body and Soul abwarb, John Connolly (guitar), Clint Lowery (guitar), Vince Hornsby (bass) und Morgan Rose (drums) formierten sich 1995 zuerst unter dem Namen “Crawspace”.
Mit dem ehemaligen Twisted Sister-Gitarristen Jay Jay French hat die Band einen Manager verpflichtet, der sich nicht nur mit großer Leidenschaft um die Belange der Band kümmert, sondern immer wieder seine schützende Hand über sie hält. Durch unzählige Live-Konzerte beweist die Band was in Ihr steckt und erspielt sich schnell den Ruf des Nackenbrechers schlechthin. In dieser Zeit stößt mit Clint Lowery der aktuelle Gittarist zur Band und ersetzt Lee Banks.
Nachdem sie eine Single namens “My Ruin” veröffentlicht hatten,  mussten “Crawspace“ sich auf Grund eines Namensstreit mit einer anderen Band in Sevendust umbenennen und bringen das gleichnamige Debüt-Album im April 1997 heraus. Dieses lag jedoch wie Blei in den Regalen der Plattenläden. “Ich weiß noch ganz genau, wie wir in der ersten Woche nach VÖ gerade mal 300 Platten verkauft haben”, erinnert sich Gitarrist John, “es hat Monate gedauert, bis wir schließlich 1000 Stück unter die Leute brachten. Trotzdem haben wir nie aufgegeben und uns die Finger wund gespielt.” Mit Unterstützung ihrer Plattenfirma, unbeirrbarem Enthusiasmus und zahlreichen Live-Auftritten erspielten sich Sevendust eine stetig größer werdende Fangemeinde. Diese wachsende Aufmerksamkeit veranlasste TVT dazu, ein halbstündiges Konzert-Special der Band unter dem Titel “Live & Loud” aufzuzeichnen, das am Ende in ganz Amerika zu sehen war! “Es hat alles so wunderbar geklappt”, resümiert Rose, “zusätzlich zur TV-Show wurde der Gig von sämtlichen Radiostationen des Landes übertragen, was für sehr viel Wirbel sorgte.” Tatsächlich wurde Sevendusts Debüt in diesem Jahr noch mit Gold ausgezeichnet.
1999 folgte das zweite Album “Home”, dass es bis unter die Top 20 der US-Albencharts schaffte und der Band den Durchbruch in Europa bescherte. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Band schon über 800 Konzerte absolviert, unter anderem an der Seite von “Creed”, und sich wortwörtlich den Arsch abgespielt. Im Herbst 2001 wurde mit “Animosity” das dritte Sevendust-Album veröffentlicht, auf dem bei “Follow“ Gast-Sänger Aaron Lewis (Staind) zum Einsatz kommt. Der Song “Angel’s Son” wird zum absoluten Hit der Scheibe, auf der Sevendust beweisen, dass sie neben hartem Nu Metal-Songs auch das Balladen-Feld ordentlich beackern können. Den bisherigen Zweijahres-Rhythmus beibehaltend erscheint im Herbst 2003 ihr viertes Album “Seasons”. Mit dem CD/DVD-Package “Southside Double-Wide Acoustic Live” ein Jahr später schlägt die Band bewusst sanftere Töne an.
Eine Zeit der Veränderungen bricht bei Sevendust an, Gittarist Clint Lowery gibt seinen ausstiegt bekannt um sich anderen, eigenen, Projekten  widmen zu können und wird ersetzt durch den ehemaligen Snot/Amen Klampfer Sonny Mayo. Neben einem Managementwechsel wird auch die Zusammenarbeit mit der Plattenfirma beendet. Sevendust nehmen ab diesen Zeitpunkt die Sache selber in die Hand. In Europa hingegen wird das im April 2005 erscheinende Album “Next” von Roadrunner Records vertrieben. Auf “Next” zeigte man sich nun wieder von seiner gröberen Seite. „Ich bin der Meinung, dass “Next“ das ehrlichste Album unserer Laufbahn ist und unsere harte Arbeit perfekt widerspiegelt“, erklärt der charismatische Frontmann. „Es geht streckenweise zurück zu unseren Wurzeln, zu der harten bösen Seite von Sevendust, aber auf dem nächsten Level, so wie uns noch niemand gehört hat. Wir haben gelernt, uns von vielen Dingen zu lösen, die der Musik bisher im Wege standen“.

Die Musik spricht für sich selbst:

THIS IS MODERN HEAVY ROCK – AS IT´S BEST