Sie war Skandal, Eiskönigin, Gruftie-Göttin. Inzwischen sind Siouxsie und ihr Pin-Up gewordenes New Wave/Goth Image längst englisches Kulturerbe ersten Ranges, als Symbol so wichtig für das Souvenirgeschäft an Oxford Street und Co. wie Swinging Sixties, Glamrock und all die anderen Popphänomene Londons. Im Herbst 2007 erschien das erste (!) Solo-Album von Ex-Siouxsie&The Banshees Frontfrau Siouxsie Sioux. “Mantaray” betitelt, enthält es 10 Songs, die definitiv keinen Banshees Fan enttäuschen und trotzdem ein zeitgemäßes neues Kapitel in Siouxsies-Karriere einleiten werden. Auf den Tracks von “Mantaray” begegnet man bisher unbekannten Facetten der “Ice-Queen”, die eben nicht in das Bild der kalt-schrillen Dunkeldiva passen: Bläsersätze, Piano, Marimba, Besenschlagzeug stehen neben Big Beats, Gitarrenwänden und synthetischen Klanglandschaften. Jedes der zehn Stücke ist eine eigene Welt, “Mantaray” kein Konzeptalbum sondern eine eindrucksvolle Sammlung von Songs. “Into A Swan” heisst die erste Industrial-Pop gefärbte Single.

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