Die Sofa Surfers stammen aus Wien und prägen vom Beginn ihrer musikalischen Laufbahn an die Elektroszene Österreichs maßgeblich mit.

Schon mit ihrem Debüt “Transit” gelingt den Sofa Surfers 1997 auf europäischer Ebene ein Einstieg ins Musikgeschehen. Der Song „Sofa Rockers“ verhilft der Band anfänglich nicht zuletzt wegen eines Remixes Richard Dorfmeisters zu Bekanntheit. Die Dub-Einflüsse sind auf dem Erstling unüberhörbar und gehören zum entspannten Easy-Listening-Image der Gruppe.

Die Nachfolgewerke “Cargo” (1999) und “Encounters” (2002) bleiben dem Charakter der ersten Platte treu: Ob mit Dub, Trip-Hop, Breakbeat oder Downbeat experimentiert wird, die Band ist schlicht und stilvoll.

2005 erfolgt mit dem sogenannten “Roten Album” allerdings ein Kurswechsel: Die Sofa Surfers arbeiten mit Live-Drums, Gitarren und der Gast-Sängerin Mani Obeya. Ohne am Rock-Appeal oder unnützer Hektik zu scheitern, bewegen sich die Sofa Surfers weiterhin im Bereich des entkrampft-gelösten Hörgenusses.

Im März 2010 erscheint das fünfte Studio-Album “Blindside”.

Die Sofa Surfers sind außerdem verantworlich für die Filmmusik sämtlicher Wolf-Haas-Krimis rund um den fiktiven Privatdetektiv Simon Brenner.