Aufgewachsen in den Ghettos von Kapstadt, war Singer/Songwriter Brendan Adams sein halbes Leben lang umgeben von Armut, Rassismus und Drogenkriminalität. Es ist sein Vater, der ihn fernhält von den Bandenkriegen in den Townships. Er verschafft ihm Zugang zu den Bereichen der Literatur und Musik, zu den Songs von Bob Dylan und Leonard Cohen, sowie zu den Werken eines James Joyce. Mit 20 bekam er seine erste Gitarre geschenkt, übte sich im Schreiben von Songs und entwickelte eine Liebe zum Folkrock. Eine Musikerkarriere war zu diesem Zeit mehr als utopisch. Erst als Brendan 2006 aufgrund eines Jobangebotes nach England zieht und sich das Umfeld radikal ändert, bekommen die Pläne Adams’ konkrete Konturen.
Nach Adams’ Umzug in die Schweiz bekommt er Unterstützung von seiner Schwester, die in Zürich lebt. Sie interessiert sich sehr für seine musikalischen Ziele und versucht, diese zu fördern – mit Erfolg. So unternimmt Adams bei einem Open-Mic-Abend im Züricher Kaufleuten erste Gehversuche auf der Bühne. Der Auftritt erweist sich als Initialzündung zu einer kleinen Erfolgsgeschichte: Der Produzent Alfred Vogel wird auf ihn aufmerksam und bietet ihm an, ein Album aufzunehmen. Das Ergebnis heißt „Pearly Sue“ und erscheint 2006. Der zweite Streich folgt 2008: Mit „17 Eternities“ kann der junge Musiker seinen Bekanntheitsgrad steigern und macht die hiesigen Musikredaktionen auf sich aufmerksam: Beim Berliner Sender Fritz wird die LP, auf der Folkelemente auf afrikanische Rhythmen stoßen, als Platte des Monats gekührt.
Im Juni 2010 erscheint mit „Better Days“ das dritte Album der Band.