Brighton, England: Chris Murtagh (vc), Sam Burgess (bg), Bryan Shore (gt) und Adam Watson (dr) entscheiden sich zu rocken.

It was basically a reaction to all the shite out there!

Und so wird das Ding motiviert in die Pfoten genommen. Aus den Lieben ihres Lebens -“Sabbath, Stones, Who”- wird Kraft und so einiges Riff geschöpft. Unermüdlich kämpfen sich die Briten in vergangene Zeiten vor, schauen sich in den 60ern kurz um, schlüpfen zurück in die Clubs des 21. Jahrhunderts und lassen Rock-Puristen berauscht kollabieren. Murtaghs einmalig engagierter Gesang trägt unfassbar viel dazu bei.
2001 zusammengekommen, spielen sie zwei Jahre darauf “Hostage/Obvious” ein. Diese Single veröffentlichen sie eigenhändig auf ihrem “Majesty of Rock” Label. Als eine sehr überzeugende Kostprobe, bewertete dies auch “FatCat Records”, bei denen sie seit 2004 unter Vertrag stehen. Bevor 2005 die erste The Mutts LP erscheint, betourt man unterschiedlichste Bühnen und spielt mit den Dirtbombs auch in Deutschland. The Mutts gelten seit dieser Zeit unbestritten als hervorragende Live-Band und erhalten dafür Renommee bei Kritikern, Fans und der Musikpresse. Nach EP- und Singleveröffentlichungen erwartet die Welt aber trotzdem einen aussagekräftigen Longplayer. Dieser heißt dann “Life in Dirt“. Der Rocker grinst und fühlt sich verstanden.
Jake Sweetman ersetzt nach der Scheibe Watson am Schlagzeug. Ansonsten bleibt alles so wie es ist und die Köter lassen’s mit “I Us We You” 2006 weiterhin sauber krachen!

Anton Windirsch