The Virgins sind mal wieder eine dieser ultra-coolen New Yorker Bands, denen noch nicht mal 40 Grad im Schatten die Schweißperlen auf die Stirn treiben kann. Im hygienischen Amerika ist kühles Unterstament eine gefragte Ware und so reicht Mund zu Mund-Porpaganda um die Legende der Virgins ins Rollen zu bringen.

Diese Legende liest sich wie folgt: Es waren einmal zwei junge Burschen namens Donald Cumming und Wade Oates. Die trefen 2005 während eines Foto-Shoots des New Yoker Fotographen Ryan McGinnley aufeinander. Der junge Cumming berichtet seinem neuen Freund von seinen vielen wundervollen Songideen und weil der auch gerne musiziert, gründen die beiden eine Band. Die Mär von der neuen aufstrebenden Kapelle spricht sich schnell herum im Königreich New York und so geschieht es, dass kaum sind Erik Ratensperger und Nick Ackerman als Weggefährten gefunden, auch schon eine Musikreise mit Jet und das Vorprogramm der Giganten Sonic Youth und Patti Smith das Portfolio der Virgins, wie sie sich von nun an nennen, ziert. Als dann auch noch Unterhaltungsserie „Gossip Girl“ durch fünf Stücke der jungen Musikanten ausgepeppt wird, ist der Erfolg kaum noch aufzuhalten. Sie werden Teil des Atlantic-Heeres und veröffentlichen ihren ersten Langspieler 2008. Und wenn sie nicht gestorben sind ziehen sie noch heute durch die Lande um Hüften zum Wackeln zu bringen und Frohsinn zu verbreiten.

The Virgins sind:
Donald Cumming – Gesang, Gitarre
Wade Oates – Gitarre
Nick Zarin-Ackerman – Bass
Erik Ratensperger – Drums